Männer aufgepasst: Glatteis hat Hochsaison!

Wien (OTS) - Alle Jahre wieder: Niedrige Temperaturen bringen Glatteis mit sich. Aufpassen heißt es vor allem für Männer. Das "starke Geschlecht" brachte es im vergangenen Jahr auf beinahe ein Drittel mehr Arbeitsunfälle bei Glatteis als Österreichs Frauen. Besonders betroffen waren Männer im Alter von
45 bis 54, gefolgt von der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen. In den kalten Monaten Jänner und Februar 2009 rutschten insgesamt am meisten Österreicherinnen und Österreicher auf gefrorenem Boden aus.

Alle Infos über die Soziale Unfallversicherung: www.auva.at

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,6 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,6 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,6 Mio. Angestellte, 400.000 Selbständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 4.020,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2008 rund 61 Mio. Euro investiert.

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