- 27.01.2010, 10:07:49
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BO Amann fordert temporäre Aussetzung der flächendeckenden Kollektivvertragsvereinbarungen!
Krise muss mit innerbetrieblichen Vereinbarungen bewältigt werden!
Wien (OTS) - Die Krise dauert an, Massenentlassungen drohen und
vom erhofften Silberstreif am Horizont ist nichts zu sehen. Daher
muss man rasch handeln und sich von den veralteten Modellen der
Sozialpartnerschaft in Österreich verabschieden, so der
RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, in einer Aussendung.
Amann dazu: "Zur Bewältigung der Krise verlange ich eine temporäre
Aussetzung der flächendeckenden Kollektivvertragsvereinbarungen.
Betriebe müssen in ihrem Handeln frei werden und mit den Mitarbeitern
die richtige Überlebensstrategie für ihr Unternehmen erarbeiten. Das
geht nur auf Basis von Betriebsvereinbarungen und nicht auf
Gewerkschaftsdruck aus Wien."
Die Sozialpartner hatten die Chance eine Ausstiegsstrategie aus der
Krise zu entwickeln und der Wirtschaft anzubieten. Leider hat man in
der Bewältigung der Krise, wie übrigens auch die Politik, völlig
versagt. Besonders der ÖGB hat sich als Verhinderer und
Arbeitsplatzvernichter erwiesen, indem nicht einmal das
Arbeitzeitgesetz neu mit seinen flexiblen Möglichkeiten in den
Kollektivverträgen umgesetzt wurde, so die Kritik Amann?s.
Daher muss nun die Wirtschaft die Sache selbst in die Hand nehmen.
Dazu braucht es möglichste Flexibilität für eine Erfolgs- und damit
Überlebensstrategie und keine gewerkschaftliche Knebelung. Darum
verlange er auch diesen Befreiungsschlag, denn schließlich geht es um
die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreichs und den damit
verbundenen und noch vorhandenen Arbeitsplätzen, so der
RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend (Ende)mb
Rückfragehinweis:
Bundespressereferent, Mag.Michael Brduscha, 00436643384704, [email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/185
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