Presseaussendung vom 26.1.2010 Dr. Dietrich Birnbacher - Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Wien (OTS) - Es entspricht - entgegen dem durch
Berichterstattungen in diversen Medien erweckten Eindruck - nicht den Tatsachen, dass gegen Herrn Dr. Dietrich Birnbacher in Sachen Hypo Alpe Adria von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Es ist auch unrichtig, dass "neue Tatsachen oder Beweismittel" vorliegen und daher von der Staatsanwalt-schaft Klagenfurt beabsichtigt sei, das schon vor einiger Zeit (nach Befassung des Oberlandes-gerichtes Graz) eingestellte Ermittlungsverfahren gegen Dr. Birnbacher im Zusammenhang mit dem Verkauf der Hypo-Anteile an die Bayrische Landesbank fortzuführen ("neu aufzurollen").

Entschieden zurückzuweisen ist ferner der durch Medienberichte erweckte Eindruck, dass Herr Dr. Dietrich Birnbacher für die Bilanzierung 2004 der Hypo Alpe Adria ein Gutachten verfasst hat, wonach Swap Verluste von EUR 328 Mio auf 10 Jahre verteilt durch die Bank abgeschrieben werden dürfen.

Richtig ist vielmehr, dass Dr. Dietrich Birnbacher im Mai 2006, sohin nach Bekanntwerden der Swap-Verluste, für die Rechtsvertretung des vormaligen Generaldirektors der Bank ein Gutachten über die Behandlung von Swaps im Rechnungswesen der Hypo Alpe Adria erstellt hat. In diesem Gutachten wird eine Verteilung auf zehn Jahre nicht erwähnt. Es kann daher keine Rede davon sein, dass Dr. Dietrich Birnbacher zu irgendeinem Zeitpunkt für die Bank oder deren Generaldirektor ein Gutachten geschrieben hat, um bei der Bilanzierung in den Jahren 2004 und folgende behilflich zu sein.

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