Wiener Familienverband lehnt verpflichtende Ganztagsschule ab

Wien, 26.01.2010 (KAP) Der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien hat sein "Nein" zum Modell der Ganztagsschule bekräftigt. Eltern wollten keine "Zwangsbeglückung" mit verpflichtendem Unterricht am Nachmittag, betonte die Wiener Familienverbands-Vorsitzende Mechtild Lang am Dienstag in einer Aussendung. Mehr Bedarf gebe es aber an freiwilligen und qualitativ hochwertigen schulischen Betreuungsangeboten wie Kreativ-Kursen, Hausaufgaben-Betreuung oder Sportangeboten für sechs- bis 14-jährige Kinder.

Dies würde auch durch die jüngst im Auftrag des Unterrichtsministeriums durchgeführte Elternbefragung des Meinungsforschungsinstituts IFES bestätigt, so Lang. Mehr als die Hälfte der Befragten Eltern gaben dabei an, ein solches Angebot "sicher" oder "eher schon" nutzen zu wollen.

Gleichzeitig unterstrich der Katholische Familienverband, dass das Umfrageergebnis nicht mit einem Votum für das Modell der Ganztagsschule gleichzusetzen sei. Eine Ganztagsschule bedeute verpflichtende Anwesenheit bis zum Nachmittag. "Das ist etwas anderes ist als eine 'ganztägige Betreuung', unterstrich Lang.

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