Jank fordert "mehr vom Geist Silicon Valleys in Österreich"

Pressegespräch mit Tesla-Entwickler Martin Eberhard - WK Wien-Präsidentin für engere und vertrauensvollere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung

Wien (OTS) - 26.01.2010 - "Die Entwicklung im Bereich der Green Technologies und E-Mobility wird rascher voran schreiten als wir uns das heute noch vorstellen können", prognostiziert Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, im Rahmen eines Pressegesprächs mit US-Unternehmer und Tesla-Entwickler Martin Eberhard. Unter dem Motto "Shape the Future" diskutieren internationale Wirtschaftstreibende und Wissenschafter auf der com.sult zwei Tage lang standortpolitische Perspektiven und die wachsende Bedeutung klimarelevanter Technologien für die Wirtschaft.

Wien braucht Leuchtturm in der europäischen F&E-Landschaft

Um auch in Zukunft eine bedeutende Rolle zu spielen, muss der Wirtschaftsstandort Wien noch mehr auf Forschung und Entwicklung setzen, betont Jank: "Wir müssen durch Know-how, Qualität und Innovationen punkten und mit einer sich immer rascher ändernden Welt Schritt halten. Mehr noch: wir müssen in definierten Bereichen Schrittmacher sein." Eine besondere Funktion kommt der Entwicklung der Seestadt Aspern zu. "Aspern muss ein Leuchtturm in der europäischen Forschungs- und Entwicklungslandschaft werden", fordert Jank. Vor allem muss darauf geachtet werden, dass "die Arbeit der Forschung nicht beim Forschungsergebnis endet. Der unmittelbaren wirtschaftlichen Verwertung muss deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden."

Silicon Valley: Das ideale Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft

Als Beispiel dafür nennt Jank das kalifornische Silicon Valley, wo Eberhard das bisher erfolgreichste E-Auto, den Tesla-Roadstar, entwickelte. "Das Zusammenspiel aus Forschung und Wirtschaft ist essentiell", so Jank. Um dieses Miteinander besser zu verstehen und in der Praxis umzusetzen, ermöglicht die Wirtschaftskammer dieses Jahr zwölf Wiener Unternehmen für je drei Monate im Silicon Valley Erfahrungen zu sammeln und Partner zu finden. "Silicon Valley ist das Synonym für technische und wirtschaftliche Innovation, für einen besonders effizienten Zugang zu Entwicklungen und deren Umsetzung. Wir brauchen mehr vom Geist Silicon Valleys in Österreich", fordert Jank.

Green Technologies: Der Wachstumstreiber der Weltwirtschaft

"Umwelttechnologien, E-Mobility und ressourcenschonende Produktionen werden in den nächsten Jahren zur wichtigsten und umsatzstärksten Antriebskraft der Weltwirtschaft aufsteigen", zeigt sich Jank überzeugt. Die com.sult kann als Startschuss dienen, diese Entwicklung auch in Österreich und Wien zu forcieren. Es gilt daher, noch stärker als bisher aktiv werden, um Entwicklungen mitzugestalten und sie nicht nur nachzuvollziehen.

Fotos von der Pressekonferenz mit Martin Eberhard und Präsidentin Jank unter www.com.sult.cc/presse

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