Umfrage zum Tabakgesetz unter Wiener Kaffeehausbesitzern

Wien (OTS) - Berndt Querfeld, Cafetier, Wirtschaftsbund-Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser Wien präsentierte heute im Café Landtmann die Wirtschaftsbund-Umfrage zum aktuellen Tabakgesetz unter 1.900 Kaffeehausbesitzern. Die Umfrage erhebt, wie Wiens Kaffeehäuser mit dem Tabakgesetz zurecht kommen und umgehen. Mehr als 10%, ingesamt 200 Kaffeehausbesitzer haben an dieser Umfrage teilgenommen.

62% der Befragten haben die Vorschriften des aktuellen Tabakgesetzes im Sinne des Nichtraucherschutzes noch nicht umgesetzt und keine anwendbare Lösung gefunden. 72% erachten die Richtlinien als schwer verständlich und 96,5% sprechen sich für eine Verlängerung der Übergangsfrist aus, solange bis Rechtssicherheit herrscht, ob EU-weit ein generelles Rauchverbot kommt. Auch fühlt sich der überwiegende Teil der Befragten (51%) in seiner unternehmerischen Existenz bedroht, wenn das Tabakgesetz in der jetzigen Form bestehen bleibt.

"Unsere Umfrage spricht eine klare Sprache und ich würde mir vom österreichischen Gesetzgeber wünschen, dass bis zu einer Klärung, ob die EU ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einführt oder nicht die Übergangsfrist des Tabakgesetzes, die am 30.6.2010 ausläuft, verlängert wird. Nur so kann man verhindern, dass Betriebe vom Gesetzgeber jetzt dazu gezwungen werden, in Raucherräume zu investieren. Sollte ein EU-weites generelles Rauchverbot kommen, dann haben österreichische Betriebe nämlich umsonst investiert. Es geht uns auf keinen Fall darum, den Nichtraucherschutz in Abrede zu stellen. Die gesundheitspolitischen Argumente zählen auch für uns. Uns geht es in dieser Phase darum, wirtschaftlichen Schaden für Gastronomiebetriebe abzuwenden. Wir sind uns sicher, dass dies unsere Gäste genauso sehen", so Berndt Querfeld.

Startschuss für Wiener Kaffeehausgäste-Befragung

Um dem österreichischen Gesetzgeber zusätzlich zur Kaffeehaus-Umfrage ein Stimmungsbild der Wiener Bevölkerung zu geben, startet Berndt Querfeld mit dem Wirtschaftsbund die Wiener Kaffeehausgäste-Befragung. Mittels Unterschriftenlisten in allen teilnehmenden Kaffeehäusern, werden die Gäste eingeladen diese Initiative zu unterstützen, die fordert, dass die Übergangsfrist des aktuellen Tabakgesetzes solange verlängert wird, bis geklärt ist, ob die EU ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einführt oder nicht.

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