35 Jahre Fristenregelung: "Aktion Leben" zieht kritische Bilanz

Generalsekretärin Kronthaler: Abtreibung muss im Strafrecht bleiben

Wien, 25.01.2010 (KAP) Eine kritische Bilanz hat die "Aktion Leben" anlässlich der gesetzlichen Verankerung der Fristenregelung vor 35 Jahre gezogen. Seit 1975 habe sich "keine Regierung ernsthaft bemüht, die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zu senken oder zu erforschen, warum sich Frauen zu einem Abbruch entschließen", bemängelte Generalsekretärin Martina Kronthaler am Montag in einer Presseaussendung.

35 Jahre nach Einführung der Fristenregelung gebe es in Österreich noch immer kein gesichertes Datenmaterial darüber, wie viele Abtreibungen es gibt und was dazu führt. Auch die Rolle der Männer werde im Zusammenhang mit unerwünschten Schwangerschaften nach wie vor kaum thematisiert, die Verantwortung für Kinder obliege hauptsächlich den Frauen.

"Vehementesten Widerstand" kündigte Kronthaler gegenüber allen Bestrebungen an, den Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetz zu nehmen. Es sei "absolut untragbar" und mit der Menschenwürde unvereinbar, Ungeborenen jeglichen Schutz zu entziehen. Niemals dürfe der Schwangerschaftsabbruch der Regelfall werden und Geburt die Ausnahme, warnte die "Aktion Leben"-Generalsekretärin.

Die Meldung im Volltext finden Sie im Internet unter www.kathpress.at.

(forts. mgl.)
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