• 25.01.2010, 11:19:33
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Diakonie Katastrophenhilfe: Immer mehr Hilfe erreicht Opfer in Haiti

Mehrere Tonnen Hilfsgüter sind in Jacmel angekommen

Wien (OTS) - Das Team der Diakonie Katastrophenhilfe hat bis zum
Wochenende 7,5 Tonnen Hilfsgüter von Haitis Hauptstadt Port-au-Prince
in die Stadt Jacmel weiter in den Süden transportiert. Die Güter
konnten nur per Helikopter befördert werden, da der Zustand der
Straßen ungenügend ist. Mit der Verteilung der Medikamente, Decken,
Plastikplanen, Wasserkanister und Nahrungsmittel wird umgehend
begonnen. Der Bedarf der Opfer an Hilfe ist enorm. "Die meisten
Menschen in der Hauptstadt Port-au-Prince schlafen weiterhin im
Freien", sagt Rainer Lang, der für die Diakonie Katastrophenhilfe vor
Ort ist.

"Viele Häuser und Wohnungen sind zerstört, viele Menschen haben
aber auch Angst vor den ständigen Nachbeben, die es im
Katastrophengebiet täglich gibt", berichtet Lang. Als erstaunlich
beschrieb er, wie die Menschen in dem Chaos der Zerstörung ihr Leben
organisieren. Zum Wochenende hin hat sich die Lage im
Katastrophengebiet seiner Einschätzung nach ein Stück weit entspannt.
Hilfsgüter erreichen nach und nach die Betroffenen, auch wenn die
logistischen Herausforderungen enorm sind. Dazu zählt vor allem der
schlechte Zustand der Straßen, der eine geordnete Verteilung der
Hilfsgüter sehr erschwert.

Trotz der schwierigen Situation ist die Lage bislang weitestgehend
ruhig geblieben. Es gibt jetzt wieder Benzin, auch Banken und
Supermärkte sind zum Teil wieder geöffnet. Über das Ausmaß der
Zerstörung in der Innenstadt zeigt sich Lang schockiert. Immer noch
hängt über vielen Gebäuden der Verwesungsgeruch und in den Trümmern
liegen noch Tote. "Viele Überlebende stehen nach wie vor unter Schock
und können noch gar nicht das ganze Ausmaß der Katastrophe fassen",
berichtet Rainer Lang. "Auch für uns Helfer ist die Lage oft
bedrückend. Hier ist langfristige Hilfe nötig", betont er im Blick
auf die bittere Armut, die in dem Land herrscht.
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat seit fünf Jahren ein eigenes Büro
in Haiti hat. Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen und den
Partnern im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT (Action by
churches together) arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe in einem
lokal eingebundenen Hilfsnetzwerk.

Diakonie Direktor Michael Chalupka appelliert an die
ÖsterreicherInnen: "Die Spendenbereitschaft und Solidarität der
österreichischen Bevölkerung ist beeindruckend und freut uns sehr.
Aber gleichzeitig möchte ich Sie bitten mit uns "Durchzuhalten", denn
für den Wiederaufbau des zerstörten Landes werden wir einen sehr
langen Atem brauchen."

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden für
Haiti! Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Trägerin des
Spendengütesiegels. Die Spende ist steuerlich absetzbar.

Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
Kennwort: Erdbeben Haiti
Online Spende: http://www.diakonie.at/katastrophenhilfe
+++
Nachbar-in-Not-Spendenkonto: 90.150.300, BLZ: 60.000, Kennwort:
Erdbeben Haiti

Rückfragehinweis:

Mag. Bettina Klinger/Leitung Kommunikation
   Diakonie Österreich
   Tel: (+43) 1 409 80 01-14
   Mobil: (+43) 664 314 93 95
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.diakonie.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1583

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