ÖH Uni Wien: Karl muss Hahns Altlasten aufräumen

ÖH Uni Wien fordert Redemokratisierung der Universitäten und den freien Hochschulzugang

Wien (OTS) - "Als Universitätsangehörige sollte die designierte Wissenschaftsministerin Beatrix Karl bereits wissen, dass ihr Parteifreund Johannes Hahn einen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Die Situation an den Universitäten ist weiterhin eine Katastrophe und die Novellierung des Universitätsgesetzes hat die Lage der StudentInnen eindeutig verschlechtert." so Veronika Helfert vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Die Proteste der letzen Monate zeigten die Wut über das fehlende Mitbestimmungsrecht an den Universitäten. Dringend müssen die Strukturen der Universitäten angepasst werden. Immer mehr Wissen aus erster Reihe geht verloren, indem StudentInnen aus wichtigen Entscheidungsgremien verdrängt werden.
"Das einmalige Ausschütten von Notfallgeldern gleicht nur einem Tropfen auf dem heißen Stein. Jetzt geht es um tiefgreifenden Veränderungen und die Wiedergutmachung von den Fehlern der Bildungspolitik der letzen Jahre.", ist Flora Eder überzeugt.

"Der Zugang zu den Universitäten muss frei sein. Zugangsbeschränkungen und Auswahlverfahren sind sozial unverträglich und dienen nur kleinsten Eliten. Hahns Traum einer Elite-Uni muss unter Karl einer Redemokratisierung der Universitäten weichen.", meint Oona Kroisleitner vom Vorsitzteam.

Es bleibt zu hoffen, das Beatrix Karl den bisherigen demokratiepolitischen Sturzflug Hahns nicht weiter fortsetzt.

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