• 25.01.2010, 10:19:43
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ÖH Uni Wien: Karl muss Hahns Altlasten aufräumen

ÖH Uni Wien fordert Redemokratisierung der Universitäten und den freien Hochschulzugang

Wien (OTS) - "Als Universitätsangehörige sollte die designierte
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl bereits wissen, dass ihr
Parteifreund Johannes Hahn einen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Die
Situation an den Universitäten ist weiterhin eine Katastrophe und
die Novellierung des Universitätsgesetzes hat die Lage der
StudentInnen eindeutig verschlechtert." so Veronika Helfert vom
Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Die Proteste der letzen Monate zeigten die Wut über das fehlende
Mitbestimmungsrecht an den Universitäten. Dringend müssen die
Strukturen der Universitäten angepasst werden. Immer mehr Wissen aus
erster Reihe geht verloren, indem StudentInnen aus wichtigen
Entscheidungsgremien verdrängt werden.
"Das einmalige Ausschütten von Notfallgeldern gleicht nur einem
Tropfen auf dem heißen Stein. Jetzt geht es um tiefgreifenden
Veränderungen und die Wiedergutmachung von den Fehlern der
Bildungspolitik der letzen Jahre.", ist Flora Eder überzeugt.

"Der Zugang zu den Universitäten muss frei sein.
Zugangsbeschränkungen und Auswahlverfahren sind sozial unverträglich
und dienen nur kleinsten Eliten. Hahns Traum einer Elite-Uni muss
unter Karl einer Redemokratisierung der Universitäten weichen.",
meint Oona Kroisleitner vom Vorsitzteam.

Es bleibt zu hoffen, das Beatrix Karl den bisherigen
demokratiepolitischen Sturzflug Hahns nicht weiter fortsetzt.

Rückfragehinweis:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Johanna Pisecky: 0680 20 80 370
Elena Barta: 0650 22 12 188

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/154

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