- 25.01.2010, 09:47:12
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GRAS: Neue Wissenschaftsministerin bringt wenig Hoffnung für Studierende
Forderungen der Studierenden nach freien Hochschulzugang, Redemokratisierung der Uni und Mitbestimmung erfüllen!
Wien (OTS) - Nach fast drei Monaten hat es die ÖVP endlich
geschafft, eine neue Wissenschaftsministerin bekannt zu geben. Der
Neuanfang im Wissenschaftsministerium mit einer Ministerin an der
Spitze wird von der GRAS (Grünen und alternativen StudentInnen) sehr
begrüßt. Zu hoffen bleibt, dass Beatrix Karl die Probleme der
Studierenden schneller anpackt als Josef Pröll die Nachbesetzung des
Ministeriumspostens.
Die Studierendenproteste der letzten Monate haben auf die
katastrophale Situation an den Unis aufmerksam gemacht. Forderungen
und Lösungsvorschläge gibt es zu Hauf, nun gilt es diese umzusetzen.
Allerdings wollte Beatrix Karl als Reaktion auf die
Studierendenproteste und die Forderung den Universitäten endlich ein
angemessenes Budget zur Verfügung zu stellen, eine neue
Zugangsbeschränkungsdiskussion starten. Das lässt die Hoffnung auf
eine neue Hochschulpolitik nicht allzu groß werden.
"Die neue Ministerin hat jetzt die Chance eine Kursänderung in der
Österreichischen Hochschulpolitik herbeizuführen!" meint Regina Bösch
von der GRAS. Sie muss die UG02 Baustelle, die Hahn hinterlassen hat
aufräumen, dafür sorgen, dass die Universitäten die nötigen
finanziellen Mittel bekommen und eine (re)demokratisierung der
Universitäten durchsetzen. "Auf diesen Gebieten, sowie bei der
Frauenförderung, der Überarbeitung der verschulten Curricula mit den
engen Wahlfächern, wird die Ministerin viel zu tun haben." erklärt
Bösch.
Wenn sich Karl dann auch noch von Hahns gescheiterten Prestigeprojekt
"eVoting" verabschiedet, ist die Wende in der Hochschulpolitik
gelungen. "Sollte sich die neue Ministerin allerdings entscheiden
gegen die Studierenden und ihre Forderungen zu arbeiten, wird die
GRAS mit dafür sorgen, dass ihre Amtszeit eine genauso ungemütliche
wie die "Gio" Hahns wird!" schließt Bösch kämpferisch.
Rückfragehinweis:
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