GRAS: Neue Wissenschaftsministerin bringt wenig Hoffnung für Studierende

Forderungen der Studierenden nach freien Hochschulzugang, Redemokratisierung der Uni und Mitbestimmung erfüllen!

Wien (OTS) - Nach fast drei Monaten hat es die ÖVP endlich geschafft, eine neue Wissenschaftsministerin bekannt zu geben. Der Neuanfang im Wissenschaftsministerium mit einer Ministerin an der Spitze wird von der GRAS (Grünen und alternativen StudentInnen) sehr begrüßt. Zu hoffen bleibt, dass Beatrix Karl die Probleme der Studierenden schneller anpackt als Josef Pröll die Nachbesetzung des Ministeriumspostens.

Die Studierendenproteste der letzten Monate haben auf die katastrophale Situation an den Unis aufmerksam gemacht. Forderungen und Lösungsvorschläge gibt es zu Hauf, nun gilt es diese umzusetzen. Allerdings wollte Beatrix Karl als Reaktion auf die Studierendenproteste und die Forderung den Universitäten endlich ein angemessenes Budget zur Verfügung zu stellen, eine neue Zugangsbeschränkungsdiskussion starten. Das lässt die Hoffnung auf eine neue Hochschulpolitik nicht allzu groß werden.

"Die neue Ministerin hat jetzt die Chance eine Kursänderung in der Österreichischen Hochschulpolitik herbeizuführen!" meint Regina Bösch von der GRAS. Sie muss die UG02 Baustelle, die Hahn hinterlassen hat aufräumen, dafür sorgen, dass die Universitäten die nötigen finanziellen Mittel bekommen und eine (re)demokratisierung der Universitäten durchsetzen. "Auf diesen Gebieten, sowie bei der Frauenförderung, der Überarbeitung der verschulten Curricula mit den engen Wahlfächern, wird die Ministerin viel zu tun haben." erklärt Bösch.

Wenn sich Karl dann auch noch von Hahns gescheiterten Prestigeprojekt "eVoting" verabschiedet, ist die Wende in der Hochschulpolitik gelungen. "Sollte sich die neue Ministerin allerdings entscheiden gegen die Studierenden und ihre Forderungen zu arbeiten, wird die GRAS mit dafür sorgen, dass ihre Amtszeit eine genauso ungemütliche wie die "Gio" Hahns wird!" schließt Bösch kämpferisch.

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