"trend": Leitl will "grüne" Förderungen für Häuslbauer

Der Präsident der Wirtschaftskammer fordert ein neues Konjunkturpaket und neue Fördermodelle.

Wien (OTS) - Um die heimische Konjunktur zu beleben, will WKO-Präsident Christoph Leitl ein Bau-Konjunkturpaket und fordert von der Regierung diesbezügliche Entscheidungen noch "in diesem Frühjahr". Der momentan im WKO-Wahlkampf befindliche Obmann des ÖVP-Wirtschaftsbundes erwartet in diesem Zusammenhang, "dass die thermische Sanierung auf der Agenda ganz oben steht. Es nützt nichts, über den Kopenhagen-Gipfel Krokodilstränen zu vergießen. Wir müssen etwas tun", so Leitl im kommenden Montag erscheinenden Wirtschaftsmagazin "trend". Millionen Wohneinheiten seien thermisch sanierungsbedürftig: "Da geht oft siebzig Prozent an Energie verloren, was Wohnungsinhaber wie Umwelt belastet."

Leitl erwartet, dass "bei der Wohnbauförderung entscheidende Impulse gesetzt werden". Seiner Meinung nach sollten Neubauten absolute Priorität genießen: "Da wäre ich für eine neue Förderungskategorie. Ein energieautarkes Haus soll die höchste Stufe an Förderung kriegen. Vielleicht kommen wir dahin, dass ein Haus einmal mehr Energie abgibt, als es selbst braucht." Seine konkrete Forderung: "Die ersten zehntausend Häuser, die derart gebaut werden, sollten mit einer Top-Sonderförderung unterstützt werden. Das wäre ein innovatorischer Impuls. Zur Zeit ist mir da zu wenig Ambition drinnen."

Außerdem schlägt der oberste Wirtschafts-Vertreter vor, "die 250 Millionen Euro, die für die vorzeitige AVA budgetiert sind, zu einer Investitionsprämie oder einen Investitionsfreibetrag" umzuwandeln. Das wäre, glaubt Leitl, eine rasch wirksame Hilfe: Da weiß der Unternehmer: Wenn er heuer investiert, kriegt er eine Prämie."

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