"profil": Scheuch-Aufdecker im Visier der Justiz

Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft wegen möglicher Bestechung und Vorteilszuwendung - Ermittlungen in Zusammenhang mit Tibet-Hotel

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, gerät nun auch der Aufdecker der so genannten Tonband-Affäre, Kurt Lukasek, ins Visier der Justiz. Der frühere FPÖ-Pressesprecher hatte im Frühsommer 2009 jenes Gespräch mit FPK-Obmann Uwe Scheuch geführt, in dem der Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter über mögliche Parteispenden in Zusammenhang mit der Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft sprach. Laut "profil" prüft die Korruptionsstaatsanwaltschaft (KSta) nach Paragraf 307 Strafgesetzbuch, ob es dabei zu Vorteilszuwendungen oder Vorbereitung der Bestechung eines Amtsträgers gekommen sei, wie KSta-Sprecher Friedrich König bestätigt: "Wir prüfen in alle Richtungen in Zusammenhang mit allfälligen strafrechtlichen Konsequenzen aus dem Gespräch." Lukasek hatte angegeben, Uwe Scheuch keinesfalls zu einem Gesetzesbruch angestiftet zu haben.

Wie "profil" weiters berichtet, soll die KSta auch Ermittlungen in Zusammenhang mit dem ebenfalls auf dem Tonband erwähnten Tibet-Hotel-Projekt des Landes Kärnten und russischer Investoren in Hüttenberg (Bezirk St. Veit an der Glan) veranlasst haben.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/179

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0005