• 23.01.2010, 08:00:41
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"profil": Scheuch-Aufdecker im Visier der Justiz

Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft wegen möglicher Bestechung und Vorteilszuwendung - Ermittlungen in Zusammenhang mit Tibet-Hotel

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, gerät nun auch der Aufdecker der so
genannten Tonband-Affäre, Kurt Lukasek, ins Visier der Justiz. Der
frühere FPÖ-Pressesprecher hatte im Frühsommer 2009 jenes Gespräch
mit FPK-Obmann Uwe Scheuch geführt, in dem der Kärntner
Landeshauptmann-Stellvertreter über mögliche Parteispenden in
Zusammenhang mit der Verleihung der österreichischen
Staatsbürgerschaft sprach. Laut "profil" prüft die
Korruptionsstaatsanwaltschaft (KSta) nach Paragraf 307
Strafgesetzbuch, ob es dabei zu Vorteilszuwendungen oder Vorbereitung
der Bestechung eines Amtsträgers gekommen sei, wie KSta-Sprecher
Friedrich König bestätigt: "Wir prüfen in alle Richtungen in
Zusammenhang mit allfälligen strafrechtlichen Konsequenzen aus dem
Gespräch." Lukasek hatte angegeben, Uwe Scheuch keinesfalls zu einem
Gesetzesbruch angestiftet zu haben.

Wie "profil" weiters berichtet, soll die KSta auch Ermittlungen in
Zusammenhang mit dem ebenfalls auf dem Tonband erwähnten
Tibet-Hotel-Projekt des Landes Kärnten und russischer Investoren in
Hüttenberg (Bezirk St. Veit an der Glan) veranlasst haben.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/179

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