ÖH: "Superpraktikant" ist peinliche Polit-Show

ÖVP verhöhnt die Generation Praktikum

Wien (OTS) - Die ÖH Bundesvertretung sieht das heutige Finale des "Superpraktikanten" als Ende einer peinlichen Polit-Show. "Statt etwas gegen die Ausbeutung junger Menschen zu unternehmen, verhöhnt Pröll auch noch jene, die sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen befinden oder auf der Suche nach einem ernsthaften Praktikum sind ", zeigt sich Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam empört. "Die Suche nach dem "Superpraktikanten" zeigt einmal mehr, dass die ÖVP null Verständnis für die Bedürfnisse der Jugend hat", so Wallerberger weiter.

Hinzu kommt, dass die Ausschreibung rechtswidrig erfolgte. "Von Gleichberechtigung hält die ÖVP offenbar wenig - peinlich!" erklärt Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin. "In der Ausschreibung ist nur vom "Superpraktikant" die Rede - gemäß Gleichbehandlungsgesetz müsste diese aber auch die weibliche Form beinhalten", so Maltschnig weiter.

"Auch in der Causa Wissenschaftsministerium zeigt sich Pröll unverantwortlich: vor drei Monaten wurde Hahn nach Brüssel weggelobt und noch immer gibt es keine Nachfolge führ ihn" sagt Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam. "Die Studierendenproteste drücken den Finger auf hochschulpolitische Wunden - gerade jetzt wäre es nötig gewesen die Verantwortung im Wissenschaftsministerium und die Studierenden ernst zu nehmen", so Maurer.

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