Moscheen-Razzien in Deutschland - BZÖ fordert auch in Österreich Überprüfung

Buch "Frauen im Schutz des Islam" ruft zu körperlicher Gewalt gegen Frauen auf

Wien (OTS) - Bei der Durchsuchung islamischer Gotteshäuser hat
die deutsche Polizei am Mittwoch Datenträger, Computer und verbotene Bücher sichergestellt. Die Moscheen-Razzien fanden bundesweit statt. Konkret ging es bei den Razzien um die deutsche Übersetzung des in Saudi-Arabien erschienenen Werkes mit dem Titel "Frauen im Schutz des Islam", wo explizit zur körperlichen Gewalt gegen Frauen aufgerufen wird. Ermittlungen der Polizei zufolge wurden die Bücher in den vergangenen Monaten bei Veranstaltungen ausgelegt, im Versandhandel angeboten und dabei auch Jugendlichen zugänglich gemacht. BZÖ-Justizsprecher Ewald Stadler fordert jetzt auch die österreichischen Behörden auf, genau zu überprüfen, ob das frauenfeindliche islamistische Machwerk auch in Österreich verbreitet wurde. "Ein Buch, das in einem Kapitel explizit beschreibt, wie man eine "ungehorsame Frau" "behandeln soll" nämlich sie zu "schlagen, ohne Spuren zu hinterlassen", hat nirgends auf der Welt etwas verloren und schon gar nicht in Mitteleuropa. Innenministerin Fekter muss hier dem deutschen Vorbild folgen und sicherstellen, dass solche Hetzschriften in Österreich nicht verbreitet werden", fordert Stadler die Innenministerin auch zur "engen Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden" auf.

In Deutschland wurden die Beschreibungen des Kapitels "Schlagen der Frau" von der Bundesprüfstelle als Diskriminierung sowie als Anreiz zur Gewalttätigkeit eingestuft. Das in Riad (Saudi-Arabien) herausgegebene Buch war von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien am 30. Januar 2009 indiziert worden.

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