Bewegung in der Steiermark

Engagierter Ärztekammerfunktionär wechselt zur Wahlärzteliste

Wien (OTS) - Äußerst positiv reagierte Niederösterreichs Ärztekammerpräsident Dr. Christoph Reisner auf den politischen Wechsel von Dr. Martin Millauer, Mandatar der Ärztekammer Steiermark auf die Wahlärzteliste. Dr. Millauer hat die Liste des amtierenden steirischen Ärztekammerpräsidenten verlassen, da er die Interessen seiner Gruppe nicht mehr vertreten sah.

Präsident Dr. Reisner: "Dr. Millauer ist in den vergangenen Jahren immer ein engagierter Vertreter der Wahlärzteschaft gewesen, das hat er auch abseits der Wahlärzteliste bewiesen. Ich schätze ihn als erfahrenen Standespolitiker auf Landes- und Bundesebene. Er ist hauptberuflich als Wahlarzt für Innere Medizin tätig und kennt die gesundheitspolitische Situation ganz genau. Ich begrüße ihn sehr herzlich in unserer Mitte." Die Gründe für den Wechsel sind für Präsident Dr. Reisner nachvollziehbar: "Die Verantwortlichen in den Ärztekammern müssen endlich erkennen, dass die Wahlärzteschaft eine Bedeutung gewonnen hat, die nicht mehr vernachlässigt werden darf.

Wahlärzteschaft hat große Bedeutung gewonnen

Alleine in Niederösterreich sind schon 1.800 Wahlärztinnen und Wahlärzte tätig, im Vergleich zu etwa 1.300 Kolleginnen und Kollegen aus dem Kassenbereich. Auch in der Steiermark liegt die Anzahl der Wahlärztinnen und -ärzte schon jenseits der Anzahl der Kassenärztinnen und -ärzte." Nach Umfragen der NÖ Ärztekammer wird in Niederösterreich bereits ein Drittel der ärztlichen Leistung im niedergelassenen Bereich durch Wahlärztinnen und Wahlärzte erbracht. Und dies trägt mittlerweile maßgeblich zur Entlastung der Ärztinnen und Ärzte im Kassenbereich sowie des gesamten Gesundheitssystems bei. "Das ist bei der vorliegenden demografischen Entwicklung eine logische Folge, da der Stellenplan im Kassenbereich seit Jahren nahezu unverändert ist", stellt Präsident Dr. Reisner fest. "Daher ist es auch erforderlich, dass dieser Gruppe standes- und gesundheitspolitisch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ich blicke einer Zusammenarbeit mit Dr. Millauer über die Landesgrenzen hinweg daher äußerst optimistisch entgegen."

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