• 21.01.2010, 10:15:02
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Bewegung in der Steiermark

Engagierter Ärztekammerfunktionär wechselt zur Wahlärzteliste

Wien (OTS) - Äußerst positiv reagierte Niederösterreichs
Ärztekammerpräsident Dr. Christoph Reisner auf den politischen
Wechsel von Dr. Martin Millauer, Mandatar der Ärztekammer Steiermark
auf die Wahlärzteliste. Dr. Millauer hat die Liste des amtierenden
steirischen Ärztekammerpräsidenten verlassen, da er die Interessen
seiner Gruppe nicht mehr vertreten sah.

Präsident Dr. Reisner: "Dr. Millauer ist in den vergangenen Jahren
immer ein engagierter Vertreter der Wahlärzteschaft gewesen, das hat
er auch abseits der Wahlärzteliste bewiesen. Ich schätze ihn als
erfahrenen Standespolitiker auf Landes- und Bundesebene. Er ist
hauptberuflich als Wahlarzt für Innere Medizin tätig und kennt die
gesundheitspolitische Situation ganz genau. Ich begrüße ihn sehr
herzlich in unserer Mitte." Die Gründe für den Wechsel sind für
Präsident Dr. Reisner nachvollziehbar: "Die Verantwortlichen in den
Ärztekammern müssen endlich erkennen, dass die Wahlärzteschaft eine
Bedeutung gewonnen hat, die nicht mehr vernachlässigt werden darf.

Wahlärzteschaft hat große Bedeutung gewonnen

Alleine in Niederösterreich sind schon 1.800 Wahlärztinnen und
Wahlärzte tätig, im Vergleich zu etwa 1.300 Kolleginnen und Kollegen
aus dem Kassenbereich. Auch in der Steiermark liegt die Anzahl der
Wahlärztinnen und -ärzte schon jenseits der Anzahl der
Kassenärztinnen und -ärzte." Nach Umfragen der NÖ Ärztekammer wird in
Niederösterreich bereits ein Drittel der ärztlichen Leistung im
niedergelassenen Bereich durch Wahlärztinnen und Wahlärzte erbracht.
Und dies trägt mittlerweile maßgeblich zur Entlastung der Ärztinnen
und Ärzte im Kassenbereich sowie des gesamten Gesundheitssystems bei.
"Das ist bei der vorliegenden demografischen Entwicklung eine
logische Folge, da der Stellenplan im Kassenbereich seit Jahren
nahezu unverändert ist", stellt Präsident Dr. Reisner fest. "Daher
ist es auch erforderlich, dass dieser Gruppe standes- und
gesundheitspolitisch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ich blicke
einer Zusammenarbeit mit Dr. Millauer über die Landesgrenzen hinweg
daher äußerst optimistisch entgegen."

Rückfragehinweis:
Ärztekammer Niederösterreich - Pressestelle, Michael Dihlmann, Tel. 0664/1449894, [email protected], www.arztnoe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/29

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