• 20.01.2010, 14:11:31
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LH Pröll bei Schwerpunktaktion zur Winterausrüstung von Lkw?s

"Sichere Fahrzeuge notwendig für Sicherheit auf Niederösterreichs Straßen"

St. Pölten (OTS/NLK) - Eine Schwerpunktaktion zur Kontrolle von
Winterreifen und Schneeketten bei Lastkraftwagen fand am heutigen
Mittwoch, 20. Jänner (von 8 bis 17 Uhr), auf Stationen in ganz
Niederösterreich statt. Stationen der Kontrollen waren A 4 -
Göttlesbrunn, A 1 - Haag, A 2 - Tribuswinkel und A 22 - Stockerau.
Zusätzlich zu den laufenden Kontrollen der Landesprüfzüge wurden
schwerpunktmäßig die Winterreifen und Schneeketten bei Lkw
kontrolliert. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll machte sich heute am
Prüfplatz Haag selbst ein Bild von den Kontrollen. Der
Landeshauptmann: "Wir wollen damit klar signalisieren: Jemand, der
sich auf niederösterreichischen Straßen bewegt, muss der
Sicherheitsüberprüfung standhalten. Denn sichere Fahrzeuge sind
notwendig für die Sicherheit auf Niederösterreichs Straßen." Der
Landeshauptmann bedankte sich auch bei den Mitarbeitern der
Prüfabteilung (vertreten durch DI Georg Hönig) sowie der Exekutive
(vertreten durch Oberstleutnant Willy Konrath von der
Landesverkehrsabteilung) für die umfangreiche Arbeit im Interesse der
Sicherheit auf den Straßen: "Jeder mangelhafte Lkw, der aus dem
Verkehr gezogen werden kann, bedeutet mehr Sicherheit auf den
Straßen. Denn schadhafte Fahrzeuge gefährden nicht nur den Lenker
selbst, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer."

Das Land Niederösterreich setzt zur Zeit für technische
Unterwegskontrollen zwei Prüfzüge ein, zusätzlich einen Prüfanhänger
sowie einen Kleinbus, der für Lärm- und Abgaskontrollen von
Motorrädern verwendet wird. Am Prüfplatz Haag, der über eine
stationäre Prüfhalle verfügt, finden ebenfalls regelmäßige Kontrollen
statt.

Von den Prüfzügen des Landes wurden im Jahr 2009 insgesamt 8.606
Fahrzeuge überprüft. Von diesen wiesen 4.520 Fahrzeuge (52 Prozent)
keine oder leichte Mängel auf, 34 Prozent waren nicht verkehrs- und
betriebssicher und wiesen schwere Mängel auf. 14 Prozent hatten so
schwere Mängel, dass Gefahr in Verzug bestand und die Weiterfahrt
durch Abnahme der Kennzeichen untersagt werden musste. Im Vergleich
zum Jahr 2008 konnte die Anzahl der geprüften Fahrzeuge leicht erhöht
werden, und zwar von 8.302 im Jahr 2008 auf 8.606 im Jahr 2009.

Bei den festgestellten Mängeln traten am häufigsten stark
abgefahrene Reifen, Defekte im Bereich der Radaufhängung wie
beispielsweise gebrochene Federn oder stark ausgeschlagene
Achsführungen sowie verminderte Bremswirkung bis hin zu fehlenden
Bremstrommeln auf.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14

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