• 20.01.2010, 12:10:03
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AKNÖ zu NÖ-Landesbahnen: Jetzt Bestandsgarantie und Wiedereröffnungs-Konzepte

Arbeiterkammer legt Programm zur Sicherung der Regionalbahnen vor

Wien (OTS) - Die Niederösterreichische Arbeiterkammer hofft auf
einen raschen Neustart der niederösterreichischen Landesbahnen nach
Jahrzehnten des Verfalls. AKNÖ-Präsident Hermann Haneder: "Jetzt
liegt die Verantwortung über hunderte Bahnkilometer in
niederösterreichischer Hand. Daher lade ich alle
Interessenvertretungen, vor allem die Gemeinden und die
Landesregierung ein, ab sofort an einem Strang zu ziehen und sich die
zahlreichen Beispiele von gelungenen Wiedereröffnungen von
Regionalbahnen in Europa zum Vorbild zu nehmen."

Infrastruktur, die jetzt allen NiederösterreicherInnen gehört, muss
geschützt werden, denn der Neubau kommt um ein Vielfaches teurer als
die Erhaltung.

AKNÖ-Verkehrsexperte Thomas Kronister: "Viele ortsnahe Bahnhöfe
eignen sich hervorragend für Vereinslokale, Tourismusbüros,
Gaststätten oder Veranstaltungssäle oder Museen. Beispiele gibt es in
Litschau, Zistersdorf, Zellerndorf, Groß Gerungs und Brunn/Gebirge."

Touristische Nutzung allein ist zu wenig - Belebung des
ländlichen Raumes tut not

Der AKNÖ erscheinen deshalb folgende Punkte wesentlich:
1. Sofortige Bestandssicherung aller Gleisanlagen. Keine weiteren
Gleisabtragungen,
2. Lückenschlussprogramm mit Tschechien (Laa-Hevlin-Brünn,
Waidhofen-Iglau) für den grenzüberschreitenden Tourismus vor allem
des Thayatales,
3. Sofortige Bestandssicherung und Nutzungskonzept für alle bisher
leer stehenden Bahnhöfe,
4. Ausweitung der erfolgreichen NÖ-Card auf die neuen
Landesbahn-Strecken (wie schon bisher erfolgreich bei Schneebergbahn
und Wochenend-Sonderzüge zwischen Korneuburg und Ernstbrunn),
5. Einbeziehung internationaler Erfahrungen durch "Best
Practice-Beispiele" (Pinzgaubahn, Vinschgaubahn, Ost-Thüringer
Landesbahn, u.a.),
6. Sicherstellung eines 2-Stunden-Taktes an 7 Tagen in der Woche in
alle Bezirkshauptstädte,
7. Einhaltung eines sozialen und arbeitsrechtlichen Mindeststandards
für alle neuen Beschäftigten (kein Lohndumping, keine prekären
Beschäftigungsverhältnisse).

Die AKNÖ steht zur Zusammenarbeit zur Verfügung.

Rückfragen: Diplomgeograf Thomas Kronister,
Tel. 05-7171-1602.

Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit, Chef vom Dienst
Tel.: (01) 58883-1200
mailto:[email protected]
http://noe.arbeiterkammer.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/496

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