Grüne Wien zu Skylink: Mit Gabmann und Schmid bleiben die Verantwortlichen des Finanzdebakels am Ruder

Absage an 3. Piste - Fluglärm muss eingedämmt werden

Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, begrüßt die kolportierte Abberufung des Flughafenvorstands Herbert Kaufmann, übt aber scharfe Kritik am rot-schwarzen Proporz-Vorstand der Flughafen AG. "Das Skylink-Debakel geht auf die Kappe von ÖVP und SPÖ, die anstatt einzugreifen, die Dinge einfach laufen ließen und damit einen finanziellen Schaden von über 800 Millionen Euro zugelassen haben. Was jetzt geschieht, ist ein weiterer Akt in einer sündteuren rot-schwarzen Schmierenkomödie, denn mit Gabmann und Schmid bleibt der Flughafenvorstand rein nach Parteibuch besetzt. Das gleiche System dilettiert also weiter, die Hoffnung auf eine Eindämmung der Kosten ist massiv geschwunden", so Vassilakou. "Jetzt droht im Fall Kaufmann, was bereits bei der ÖBB im Fall des Ex-ÖBB-Chefs Huber passiert ist. Dieser hat, obwohl er massive Schulden eingefahren hat, einen Golden Handshake von rund 800.000 Euro bekommen. Das muss im Fall Kaufmann auf jeden Fall verhindert werden."

"Seit Jahren sinken die Auslastungszahlen des Wiener Flughafens. Ausbaupläne wie etwa die 3. Piste sind also völlig sinnlos geworden. Vielmehr müssen endlich Maßnahmen getroffen werden, um die unerträgliche Fluglärmbelastung in Wien zu reduzieren", so Vassilakou abschließend.

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