SPÖ-Kaiser: Korruptionsvorwürfe gegen Uwe Scheuch verhärten sich und ziehen immer weitere Kreise

Warum fordert Martinz plötzlich Ende des Tibetprojektes, bei dem gleicher Russe als Investor ante portas steht, dem Uwe Scheuch mutmaßlich Staatsbürgerschaft verkaufen wollte?

Klagenfurt (OTS) - "Der orange-blaue Skandal um mögliche Parteispenden zieht immer weitere Kreise", stellt der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, LR Peter Kaiser, angesichts der neuesten Enthüllungen rund um den unter Korruptionsverdacht stehenden FIK-Parteichef Uwe Scheuch.

Wie jetzt bekannt wurde, handelt es sich bei jenem Russen, dem Scheuch mutmaßlich eine Staatsbürgerschaft für ein Investment und einer Parteispende für das BZÖ verhelfen wollte, um einen alten Bekannten: Oleg Kirilov, jener reiche Russe, der einst als Sponsor für den von Jörg Haider importierten Paschinger Fußballclub namens SK Austria aus dem Hut gezaubert wurde. Das ist der gleiche Mann, der nun auch das Tibetprojekt in Hüttenberg mitfinanzieren soll.

"Uwe Scheuch scheint sich immer mehr in dem von ihm selbst gesponnenen orange-blauen Netzwerk zu verstricken", so Kaiser, der dem FIK-Partchef erneut vorwirft, ob strafrechtlich schuldig oder nicht, mit der Verteidigung des Inhalts eines Gespräches, an das der sich nicht erinnern kann, den letzten Beweis für eine Politik geliefert zu haben, mit der jeder seriöse Politiker Nichts zu tun haben will.

Hinterfragenswert sei dabei auch die Rolle der ÖVP mit Noch-Parteichef Martinz. "Dass Wirtschaftsreferent Martinz ausgerechnet jetzt das Tibetprojekt über Bord werfen will, wo die Korruptions-Untersuchungen um Koalitionsbruder Uwe Scheuch intensiviert werden, wirft die Frage auf, ob Martinz mehr weiß, als es seine halbherzigen Aufklärungsforderung vermuten lassen", so Kaiser.

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