- 19.01.2010, 09:12:13
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Gefährlicher Sekundenschlaf - ziellos im Blindflug
Wien (OTS) - Die Ballsaison ist voll im Gange - bis zum
Aschermittwoch wird wieder gefeiert und getanzt. Doch wer die Nacht
zum Tag macht, muss damit rechnen, vom Sekundenschlaf am Steuer
überrascht zu werden. Mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen.
Die Nächte während der Saison der Bälle und Faschingsfeiern sind
lang und anstrengend. Dazu kommt vielleicht noch das eine oder andere
Gläschen. Und wer danach mit dem Auto nach Hause fährt, ist besonders
gefährdet, hinterm Steuer einzuschlafen: Das Unfallrisiko unter
Alkoholeinwirkung ist in den frühen Morgenstunden 20 mal so hoch wie
um die Mittagszeit, zeigt die Unfallstatistik. "Gähnen, das nicht
unterdrückt werden kann, Lidschwere, brennende Augen und
unwillkürliches Kopfnicken - das sind die ersten Müdigkeitssymptome",
warnt Allianz Service-Experte Mag. Xaver Wölfl: "Wer Anzeichen einer
Ermüdung ignoriert, riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern
auch das anderer Verkehrsteilnehmer." Wölfl appelliert deshalb an das
Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer, sich bei ersten
Warnsignalen des Körpers nicht hinters Lenkrad zu setzen.
Jeder fünfte Verkehrstote durch Übermüdung
Übermüdung führt zu Konzentrationsschwächen. Verlängerte
Reaktionszeiten, falsche Einschätzung von Entfernungen und
Geschwindigkeiten sowie Schwierigkeiten beim Halten der Fahrspur sind
die unweigerlichen Folgen. Laut Statistik Austria sind in den ersten
drei Quartalen 2009 insgesamt 486 Menschen bei Verkehrunfällen ums
Leben gekommen. Und Experten schätzen, dass bei jedem fünften Unfall
Übermüdung die Hauptunfallursache war.
Im Blindflug
Der Sekundenschlaf selbst dauert übrigens nur zwischen ein und
fünf Sekunden, aber der Fahrer ist je nach Geschwindigkeit über mehr
oder weniger lange Strecken reaktionsunfähig unterwegs. Selbst bei
Tempo 50 in der Stadt bedeuten fünf Sekunden 70 Meter Blindflug:
vorbei an parkenden Autos, Fußgängern, Häusern etc. - oder eben nicht
vorbei! "Wer sich nach durchtanzter Nacht mit Kaffee oder
Energydrinks am Steuer wach halten will, wiegt sich in trügerischer
Sicherheit. Diese bringen nur eine subjektiv empfundene Frische, die
Müdigkeit aber bleibt bestehen", erklärt Wölfl. "Den menschlichen
Biorhythmus kann man nicht austricksen. Das beste Mittel gegen
Müdigkeit ist und bleibt der Schlaf - aber nicht hinterm Lenkrad!"
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news/
Verwendung honorarfrei
- Foto Mag. Xaver Wölfl ((C) Allianz)
- Foto Faschingsnarren am Steuer ((C) Allianz)
- Grafik Alkoholunfälle nach Tageszeit - Quelle: Kuratorium für
Verkehrssicherheit
- Pressetext als PDF
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/396
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