Österreichschwerpunkt in Portugal: 53 Konzerte im Jahr 2010

Lissabon (OTS) - Mit der Darbietung der Symphonie Nr. 1 von Gustav Mahler durch das Nationalorchester von Porto wurde am 16. Jänner vor mehr als 1000 Zuhörern der Österreichschwerpunkt 2010 der "Casa da Música" eröffnet. Nach Spanien 2007, den skandinavischen Ländern 2008 und Brasilien 2009 widmet der größte und renommierteste Musikveranstalter des Landes mit Sitz in Porto das laufende Jahr der österreichischen Musik in all ihren Facetten.

Von Jänner bis Dezember 2010 werden insgesamt 53 Konzerte österreichischer Komponisten und Interpreten in Porto, der Wirtschaftsmetropole und zweitgrößten Stadt des Landes, aufgeführt. Das Spektrum umfasst nahezu alle Richtungen der klassischen, modernen und zeitgenössischen Musik Österreichs, des "Musiklandes par excellence", wie der Veranstalter in seinem Jahresprogramm betont.

Neben einem die 10 Symphonien Gustav Mahlers umfassenden Zyklus, der bis in das Jahr 2011 reicht, beinhaltet das Programm unter anderem Werke von Wolfgang A. Mozart, Joseph Hadyn, Johann Strauss, Franz Schubert, Anton Bruckner, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern und Hugo Wolf. Ein Schwerpunkt des Österreichjahres der Casa da Música liegt auf der zeitgenössischen Musik. Unter anderem stehen Werke von Olga Neuwirth, Johannes Maria Staud, Georg Friedrich Haas und Wolfgang Mitterer am Programm. Auch Jazz aus Österreich wird 2010 in Porto zu hören sein (u.a. Wolfgang Muthspiel und Vienna Art Orchestra) und die bekanntesten DJs des Landes sind zu Clubbings in der vom niederländischen Architekten Rem Koolhaas erbauten Casa da Música geladen (u.a. Sofa Surfers).

Die musikalischen Darbietungen werden von Konferenzen und Workshops begleitet. Ein Konferenzzyklus mit dem Titel "Música no Diva" (Musik auf der Couch) nimmt den Besuch Gustav Mahlers bei Sigmund Freud 1910 zum Anlass, Musik aus Sicht der Psychologie, Anthropologie, Medizin und Soziologie interdisziplinär auszuleuchten.

Der Österreichschwerpunkt der Casa da Música wird vom Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten, vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und von der Österreichischen Botschaft in Lissabon unterstützt.

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