ÖBB beenden Risikogeschäft

Wien (OTS) - Mit der gestrigen Auflösung des CDO Portfolios haben die ÖBB einen endgültigen Schlussstrich unter ein Veranlagungsinstrument gezogen, dass 2005 abgeschlossen wurde. Damit sind sämtliche Risiken aus dem Produkt beseitigt.

Die ÖBB haben damit in Zukunft drohende Verluste bis zu einem Totalausfall von Euro 612,9 Mio. abgewendet. Der Auflösungspreis wird von Experten als marktgerecht bezeichnet und liegt mit Euro 295 Mio. deutlich unter der Hälfte des drohenden Gesamtverlustes.

Durch bereits umfangreich getroffene Maßnahmen, die im Einklang zwischen Management und dem Aufsichtsrat getroffen wurden, kann ausgeschlossen werden, dass es in Zukunft zu derartigen Vertragsabschlüssen und damit Belastungen für die ÖBB kommt.

In der Bilanz 2008 haben die ÖBB für dieses Risikogeschäft bereits eine Vorsorge in Form einer Rückstellung von Euro 578,2 Mio getroffen. Durch die Beendigung des CDO Portfolios kommt es in der Bilanz 2009 zu einer Auflösung in der Höhe von Euro 280 Mio. Euro, die sich positiv auf das Ergebnis 2009 auswirken werden.

Die ÖBB haben mit der Auflösung eine Marktchance genutzt und eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung im Interesse des Unternehmens getroffen. Es wurden drohende Verluste abgewendet und zukünftige Risiken ausgeschaltet.

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