- 16.01.2010, 13:32:55
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FPK-Dörfler: Für ein starkes Kärnten!
Kärnten muss in Wien wieder eine Stimme bekommen - Auch in Zukunft mit voller Kraft für unser Land
Klagenfurt (OTS) - Nach wochenlangen Entwicklungen sind neue Wege
entstanden. In einer flammenden Rede stellte der Kärntner
Landeshauptmann Gerhard Dörfler die Weichen für die Zukunft. "Wir
haben eine Entscheidung für Kärnten getroffen und wollen auch wieder
in Wien eine starke Stimme für unser Land haben", betonte Dörfler im
Rahmen seiner Rede beim 28. ordentlichen Landesparteitag der
Freiheitlichen in Kärnten in einem bis unters Dach gefülltem
Klagenfurter Konzerthaus.
Aus der Führungsposition in Kärnten heraus muss auch wieder eine gute
und starke Interessenvertretung in Wien erreicht werden. Es muss
wieder möglich sein, Geld für Kärntner Projekte zu bekommen. "Wir
müssen für die Menschen im Land etwas weiterbringen, die völlig
überforderte Ostregierung in Wien fährt über Kärnten drüber. Der
Süden und Westen findet nicht mehr statt, das wird sich ändern",
zeigte sich der Landeshauptmann kämpferisch. Von Heiligenblut bis Bad
St. Leonhard leisten Menschen Arbeit und erwarten sich eine Politik
für Menschen. Leider war dies in letzter Zeit mit dem BZÖ nicht mehr
möglich, eine Veränderung war notwenig.
"In Kärnten ticken die Uhren anders, wir sind sozial und menschlich
und wir werden es uns auch in Zukunft nicht nehmen oder schlecht
reden lassen, dass ein Teuerungsausgleich wichtig für Menschen ist,
die sonst wenig bis nichts besitzen. Wer kein Herz und keine
Zuneigung zu den Menschen besitzt, der sollte nicht Politik machen",
unterstrich Dörfler.
An der restriktiven Asylpolitik wird sich auch in den kommenden
Jahren in Kärnten nichts ändern. "Unser Land kommt seinen humanitären
Verpflichtungen vorbildlich nach, aber Drogendealer und Schläger
werden in Kärnten keinen Platz finden. Was die Menschen in Kärnten
nicht wollen, das werde ich als Landeshauptmann auch nicht zulassen",
so Dörfler. Wer das Kärntner Gastrecht verlangt, der habe sich auch
an Gastpflichten zu halten. Auch in Zukunft werde es klare Grenzen in
Kärnten geben, so Dörfler weiter. Alle Menschen die sich zu Kärnten
bekennen, erhalten selbstverständlich auch die gleichen Chancen.
In den vergangenen Jahren hat sich Kärnten auch als guter Nachbar in
einem Europa der Regionen entwickelt. Durch die Gründung der Euregio
zwischen Kärnten, Friaul Julisch-Venetien und dem Veneto sind
interessante Projekte und Kooperationen für diese Region entstanden.
"Wir befinden uns in einem kleinen Europa, einer kleinen Region aber
mit großer Identität und Stolz", sagte Dörfler. Nicht nur die Medien,
auch der Verfassungsgerichtshof spricht immer wieder von einem
Sonderfall Kärnten. "Die Medien und die rücktrittsreife Ostregierung
in Wien werden nun endlich zu Kenntnis nehmen müssen, dass wir in
Kärnten vieles besser gestalten als der Rest Österreichs -und daran
wird sich nichts ändern", so Dörfler.
Ein Abschließender Dank galt auch den Familien aller Funktionäre und
Mitstreiter. "Die Freiheitlichen in Kärnten sind nicht nur für die
Sorgen und Nöte der Kärntnerinnen und Kärntner da, sondern leben dies
auch mit ihren eigene Familien beispielhaft vor. "Die Familie stellt
gerade in schwierigen Zeiten eine Oase der Ruhe dar. "Das
unterscheidet uns von anderen Parteien, wir leben Politik. Unsere
Regierungsmannschaft und die Freiheitlichen in Kärnten werden auch in
Zukunft mit voller Kraft für dieses Land arbeiten und uns nicht einen
Millimeter vom Weg für Kärnten abbringen lassen", schloss der
Landeshauptmann.
(Schluss/mw)
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2191
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