ÖH WU und WU Wien sichern 2,4 Mio für bessere Studienbedingungen

Zusätzliches Geld notwendig für Bewältigung von starkem Studierendenandrang

Wien (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) zeigt sich hoch erfreut über die, gemeinsam mit der Universitätsleitung, erreichte Budgetaufstockung in der Höhe von rund 2,4 Millionen Euro aus der zusätzlichen, vom Wissenschaftsministerium bereitgestellten, Notreserve für die Universitäten. ÖH-WU-Vorsitzender Stefan Kilga: "Wir haben genau darauf geachtet, dass die Mittel ausschließlich in die Verbesserung der Studienbedingungen fließen. Wir hoffen, dass die zusätzlichen Maßnahmen gerade für die Phase des Studienbeginns erhebliche Verbesserungen der Betreuung der Studierenden bringen."

Die Mittel werden nach den Plänen der Universitätsleitung und der ÖH WU vor allem für eine Personalaufstockung bei den Vortragenden, etwa durch mehrere neue Vollzeit-Senior-Lecturers sowie zur Verbesserung der Betreuung in mehr als 60 zusätzliche Tutorinnen und Tutoren, fließen. In den momentan besonders gefragten Marketing-Spezialisierungen wird es darüberhinaus zu einer weiteren Aufstockung der Personalressourcen kommen. Die momentan schon weit entwickelte E-Learning Plattform der WU wird ebenfalls weiter ausgebaut und dabei ebenfalls personell aufgestockt. Auch im Bereich der Uni-Bibliothek werden mit dem Geld zentrale Verbesserungen wie etwa der Online-Zugriff auf Studienliteratur und Zeitschriften ermöglicht werden. "Wir konzentrieren die Mittel dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Wir hoffen jedenfalls auf eine spürbare Verbesserung.", so Kilga.

Abschließend betont Kilga jedoch die generelle Problematik im Hochschulbereich, vorallem im Bereich der Hochschulfinanzierung. "Diese Mittel aus der Notfallreserve sind jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Dem/der zukünftigen Wissenschaftsminister/in wird es dadurch aber nicht erspart bleiben, die finanzielle Situation an den Unis grundlegend zu verbessern. Ansonsten wird sich nichts am momentan schlechten Betreuungsverhältnis und den hohen Drop-Out-Zahlen ändern.", so Kilga abschließend.

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