• 15.01.2010, 13:37:18
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ÖH WU und WU Wien sichern 2,4 Mio für bessere Studienbedingungen

Zusätzliches Geld notwendig für Bewältigung von starkem Studierendenandrang

Wien (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der
Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) zeigt sich hoch erfreut über die,
gemeinsam mit der Universitätsleitung, erreichte Budgetaufstockung in
der Höhe von rund 2,4 Millionen Euro aus der zusätzlichen, vom
Wissenschaftsministerium bereitgestellten, Notreserve für die
Universitäten. ÖH-WU-Vorsitzender Stefan Kilga: "Wir haben genau
darauf geachtet, dass die Mittel ausschließlich in die Verbesserung
der Studienbedingungen fließen. Wir hoffen, dass die zusätzlichen
Maßnahmen gerade für die Phase des Studienbeginns erhebliche
Verbesserungen der Betreuung der Studierenden bringen."

Die Mittel werden nach den Plänen der Universitätsleitung und der ÖH
WU vor allem für eine Personalaufstockung bei den Vortragenden, etwa
durch mehrere neue Vollzeit-Senior-Lecturers sowie zur Verbesserung
der Betreuung in mehr als 60 zusätzliche Tutorinnen und Tutoren,
fließen. In den momentan besonders gefragten
Marketing-Spezialisierungen wird es darüberhinaus zu einer weiteren
Aufstockung der Personalressourcen kommen. Die momentan schon weit
entwickelte E-Learning Plattform der WU wird ebenfalls weiter
ausgebaut und dabei ebenfalls personell aufgestockt. Auch im Bereich
der Uni-Bibliothek werden mit dem Geld zentrale Verbesserungen wie
etwa der Online-Zugriff auf Studienliteratur und Zeitschriften
ermöglicht werden. "Wir konzentrieren die Mittel dort, wo sie am
dringendsten gebraucht werden. Wir hoffen jedenfalls auf eine
spürbare Verbesserung.", so Kilga.

Abschließend betont Kilga jedoch die generelle Problematik im
Hochschulbereich, vorallem im Bereich der Hochschulfinanzierung.
"Diese Mittel aus der Notfallreserve sind jedenfalls ein Schritt in
die richtige Richtung. Dem/der zukünftigen Wissenschaftsminister/in
wird es dadurch aber nicht erspart bleiben, die finanzielle Situation
an den Unis grundlegend zu verbessern. Ansonsten wird sich nichts am
momentan schlechten Betreuungsverhältnis und den hohen
Drop-Out-Zahlen ändern.", so Kilga abschließend.

Rückfragehinweis:
Peter Schweinberger, Pressesprecher
Email: [email protected]
Tel.: +43 699 19711287

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/107

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