BZÖ-Bucher und Petzner: Kolportierte Partei-Spendenaffäre betrifft Person Scheuch und hat mit dem BZÖ rein gar nichts zu tun!

Wien (OTS) - Zur kolportierten Partei-Spendenaffäre um Uwe Scheuch stellt Bündnisobmann Josef Bucher für das BZÖ unmissverständlich klar: "Das BZÖ hat damit rein gar nichts zu tun! Unabhängig davon, ob diese Vorwürfe stimmen oder nicht, was derzeit nicht beurteilt werden kann, hat das BZÖ weder mit den Vorwürfen nocht der Veröffentlichung etwas zu tun. Das ganze betrifft ausschließlich die Person Uwe Scheuch in seiner Funktion als FPK-Obmann, der gefordert ist, für volle Aufklärung zu sorgen. Das BZÖ auf Bundesebene hat nie einen Cent erhalten und hat von den Vorwürfen - wie allen anderen auch -aus den Medien erfahren." Das BZÖ appelliert in diesem Zusammanhang an die Medien, klar zu unterscheiden zwischen dem BZÖ mit Josef Bucher und FPK-Landesparteiobmann Scheuch, den die Vorwürfe ausschließlich als Person betreffen und niemand anderen. Das BZÖ ist daher auch gezwungen rechtliche Schritte einzuleiten, sollten diese Vorwürfe ungerechtfertigterweise mit dem BZÖ in Zusammenhang gebracht werden.

BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner weist zudem Vermutungen Dörflers, der Bucher und Petzner in Zusammenhang mit der Veröffentlichung bringt, mit aller Entschiedenheit zurück: "Das ist erstens gar nicht möglich und ist zweitens auch nicht unser Stil. Es trifft mich, wenn mein geschätzter Freund und Landeshauptmann so etwas behauptet. Wir sind genauso überrascht und getroffen über die Vorwürfe gegen Scheuch wie es Dörfler ist." Petzner verweist diesbezüglich auch auf die Medienberichte, wonach dieses Gespräch schon 2009 stattgefunden haben soll, also zu einem Zeipunkt, wo von einem Parteitag und einer Abspaltung Scheuchs weit und breit noch gar nichts in Sicht war.

Bündnisobmann Bucher führte in einer Pressekonferenz auch aus, dass das BZÖ auf Bundesebene für die Nationalratswahl 2008 einen Kredit von einer Million Euro aufnehmen musste, um den Wahlkampf zu finanzieren, der nun von allen gewählten Abgeordneten des BZÖ gemeinsam wieder zurück gezahlt wird. "Die drei wilden Abgeordneten begehen damit nicht nur Mandatsraub, sondern lassen ihre Kollegen mit den Kosten für den Wahlkampf und den Schulden zurück. Das ist unmoralisch und zutiefst verwerflich. Das BZÖ wurde finanziell massiv geschädigt und bleibt auf den Schulden sitzen, während es sich Strache und Scheuch mit den drei wilden Abgeordneten gemütlich machen."

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