ÖH an uniko: Unis kein Auffangbecken für "gescheiterte Studierende"

Bundesvertretung fordert Ausbau der MaturantInnenberatung statt Zugsangsbeschränkungen

Wien (OTS) - Verwundert ist die ÖH-Bundesvertretung ob der Aussagen von uniko-Präsident Sünkel beim gestrigen Neujahrsempfang. "Es gibt viele Probleme an den Unis, aber ein Auffangbecken für "gescheiterte Studierende" von Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen sind sie sicher nicht", kritisiert Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.

"Sünkels Kritik geht an der Realität vorbei. In vielen Uni-Studiengängen wird händeringend nach StudentInnen gesucht. Schon alleine aus diesem Grund sind Zugangsbeschränkungen der falsche Weg", erklärt ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.

"Was wir brauchen, ist ein massiver Ausbau von Studienplätzen an Unis, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Diese Institutionen stehen nicht in Konkurrenz, sondern sind gleichwertig und sollen von den Studierenden aufgrund von deren Interessen gewählt werden", sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung. "Dazu braucht es aber auch endlich eine flächendeckende Beratung der MaturantInnen. Falsche Erwartungen und Vorstellungen über Studienfächer könnten somit frühzeitig aufgeklärt werden", meinen Maurer und Wallerberger.

Einig sind sich ÖH und uniko, dass das Budget für den Hochschulsektor schnellstmöglich auf 2% des BIP angehoben werden muss. "Die Regierung muss endlich handeln und einen verbindlichen Fahrplan vorlegen, der das Erreichen dieses Ziels bis 2015 garantiert", fordert Maurer abschließend.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
alexander.dworzak@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001