- 13.01.2010, 14:23:03
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ÖH an uniko: Unis kein Auffangbecken für "gescheiterte Studierende"
Bundesvertretung fordert Ausbau der MaturantInnenberatung statt Zugsangsbeschränkungen
Wien (OTS) - Verwundert ist die ÖH-Bundesvertretung ob der
Aussagen von uniko-Präsident Sünkel beim gestrigen Neujahrsempfang.
"Es gibt viele Probleme an den Unis, aber ein Auffangbecken für
"gescheiterte Studierende" von Fachhochschulen und Pädagogischen
Hochschulen sind sie sicher nicht", kritisiert Sigrid Maurer vom
ÖH-Vorsitzteam.
"Sünkels Kritik geht an der Realität vorbei. In vielen
Uni-Studiengängen wird händeringend nach StudentInnen gesucht. Schon
alleine aus diesem Grund sind Zugangsbeschränkungen der falsche Weg",
erklärt ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.
"Was wir brauchen, ist ein massiver Ausbau von Studienplätzen an
Unis, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Diese
Institutionen stehen nicht in Konkurrenz, sondern sind gleichwertig
und sollen von den Studierenden aufgrund von deren Interessen gewählt
werden", sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der
ÖH-Bundesvertretung. "Dazu braucht es aber auch endlich eine
flächendeckende Beratung der MaturantInnen. Falsche Erwartungen und
Vorstellungen über Studienfächer könnten somit frühzeitig aufgeklärt
werden", meinen Maurer und Wallerberger.
Einig sind sich ÖH und uniko, dass das Budget für den Hochschulsektor
schnellstmöglich auf 2% des BIP angehoben werden muss. "Die Regierung
muss endlich handeln und einen verbindlichen Fahrplan vorlegen, der
das Erreichen dieses Ziels bis 2015 garantiert", fordert Maurer
abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144
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