Energiepreise - SP-Ekkamp ad G-Ellensohn: Wien Energie nimmt soziale Verantwortung sehr ernst

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien Energie arbeitet eng mit
Sozialhilfestellen wie u.a. der Magistratsabteilung 40, der Caritas, Volkshilfe Wien, Neustart, Schuldnerberatung, Wiener Hilfswerk etc zusammen, um Härtefälle zu vermeiden. Das Unternehmen weist zudem immer wieder darauf hin, dass Menschen, die Zahlungsprobleme haben oder welchen entgegen sehen, sich rechtzeitig im Kundendienstzentrum melden sollen. Durch flexible Zahlungsmöglichkeiten kann sofort eine Lösung gefunden werden. Es entstehen dadurch keine Verzugszinsen und Spesen (Entscheidung im Einzelfall) durch die Zahlungsvereinbarung. Der Wiener Energieversorger bietet flexible Zahlungsmöglichkeiten und Unterstützung an. Wien Energie nimmt seine soziale Verantwortung jedenfalls sehr ernst", stellte Mittwoch der Vorsitzende des Stadtwerke-Ausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Franz Ekkamp, zu der Forderung der Grünen nach Energiepreissenkungen für finanziell schwächere Bevölkerungsschichten fest. Die Stadt selbst, so der Gemeinderat weiter, unterstütze bekanntlich die finanziell Schwächeren neben dem laufend monatlich ausbezahlten mit einem zusätzlichen einmaligen Heizkostenzuschuss von 200 Euro pro Jahr.

Ekkamp wies zudem darauf hin, dass Wien Energie als Unternehmen auf dem Markt immer im Spannungsfeld zwischen dem betriebswirtschaftlich Notwendigen und dem sozial Angemessenen agiere. Eine kostenbewusste und betriebswirtschaftliche Unternehmensführung sei, so der Gemeinderat, Basis für alle Leistungen am Markt. Auch speziell für Dienstleistungen, die das Unternehmen sozial Schwächeren biete. Ekkamp: "Energie-Sozialtarife sind grundsätzlich ein Instrument der Sozialpolitik. Würde Wien Energie Billigtarife auf eigene Kosten einführen, müssten dies die übrigen Strom- und Gaskunden mittragen. Soziale Maßnahmen (worunter auch Soziale Tarife, Befreiungen, Zuschüsse etc. fallen) sind im Kern eine politische Fragestellung und nicht eine Frage für Unternehmen", so der Mandatar.

Ekkamp informierte einmal mehr, dass die Stadt Wien gemeinsam mit Wien Energie Projekte realisiere, die sozial Schwache unterstützten. So zum Beispiel die Kühlschrank-Tauschaktion, wo es für Mobilpassbesitzer in Favoriten einen energiesparenden im Tausch gegen den alten, Energie fressenden Kühlschrank gab. Ekkamp: "Diese Aktion wird 2010 ausgeweitet. Ein weiteres erfolgreiches Projekt ist zudem der gratis Fernwärmeanschluss für Heizkostenzuschuss-Bezieher, der auch sehr gut angenommen wurde. Damit wird jenen, die sich keinen Anschluss leisten können, eine umweltfreundliche und günstige Heizform ermöglicht. Wien Energie, das Energieversorgungsunternehmen der Stadt, nimmt jedenfalls seine soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung sehr ernst, indem es auch seine Kundinnen und Kunden bei der sinnvollen Nutzung von Energie ohne Komfortverlust unterstützt.

Abschließend erläuterte Ekkamp zudem die Zählpunktpauschale-Befreiung, von denen ebenfalls die finanziell Schwächeren profitieren. Ekkamp: "Die Zählpunktpauschale dient der Ökostromförderung und wird vom Netzbetreiber Wien Energie Stromnetz in der Höhe von 18 Euro pro Jahr eingehoben und an die OeMAG -Österreichische Abwicklungsstelle für Ökostrom - weitergeleitet. Einen Anspruch auf Befreiung der Zählpunktpauschale haben SozialhilfeempfängerInnen, Ausgleichszulagen-EmpfängerInnen, Niedrigeinkommen-BezieherInnen unter dem jeweils aktuellen Ausgleichszulagen-Richtsatz, d.h. wenn das Nettoeinkommen 2010 monatlich weniger als 783,99 Euro beträgt", schloss Ekkamp seine Erläuterungen.

Der Antrag mit den erforderlichen Unterlagen kann übrigens jederzeit persönlich gestellt werden im Wien Energie-Kundendienstzentrum im 9. Wiener Gemeindebezirk, Spitalgasse 5-9. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8 bis 15 Uhr, Donnerstag bis 17:30 Uhr, erreichbar mit den Straßenbahnlinien 5, 33, 43 und 44. Die Verrechnung der Zählpunktpauschale wird ab dem folgenden Monatsersten eingestellt. (Schluss)

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