NEWS: Karl Habsburg will Familienmitglied zum Bundespräsidenten machen

Der Kaiserenkel zum Kandidaturverbot: "Anachronistischer Unsinn für den Mülleimer"

Wien (OTS) - Karl Habsburg, Enkel des letzten Kaisers und
Oberhaupt der 600 Mitglieder umfassenden Adelsdynastie, holt im aktuellen NEWS zum Frontalangriff gegen das offizielle Österreich aus: "Was mit dem Hause Habsburg passiert, ist eine menschenrechtliche Altlast."
Ursache des massiven Unmutes sind die bis heute gültigen "Habsburger-Gesetze" aus dem Jahr 1920, die Mitgliedern des ehemaligen Herrscherhauses die Kandidatur für das Bundespräsidentenamt verbieten. "Bei der letzten Verfassungsreform hätte es zweifellos die Möglichkeit gegeben, die Habsburg-Gesetze dorthin zu verweisen, wo sie hingehören - nämlich in den Mülleimer." Und weiter: "Mein Gott, wir Habsburger haben lange genug gewartet und oft genug darauf hingewiesen, dass diese Gesetze anachronistischer Unsinn sind."
Jetzt allerdings will der oberste Habsburger nicht mehr länger untätig bleiben - weshalb er seinen Kärntner Verwandten Ulrich Habsburg-Lothringen, der die kommenden Präsidentschaftswahlen anfechten und danach selbst für das höchste Staatsamt kandidieren will, mit voller Kraft unterstützt: "Als Familienchef finde ich das, was er macht, absolut richtig, denn er wendet sich doch nur gegen einen Unrechtszustand." Habsburg weiter: "Ich werde ihm helfen, wo ich nur kann." - "Natürlich" werde er den Habsburger-Kandidaten im Wahlkampf auch öffentlich unterstützen.

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