Claudia-Elisabeth Wulz ist FEMtech-Expertin des Monats Jänner

Wien (OTS/BMVIT) - Wissenschaft und Wirtschaft profitieren von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, mit der Forschung von Frauen realisiert wird. Um diese besonderen Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und den Medien eine herausragende Expertin aus Forschung und Technologie zur "FEMtech Expertin des Monats". Für den Monat Dezember ist die Wahl auf die Physikerin Univ.-Doz.in Dr.in DIin Claudia-Elisabeth Wulz gefallen. ****

Claudia-Elisabeth Wulz wurde 1960 in Klagenfurt geboren und schloss 1983 ihr Diplomstudium der technischen Physik an der Technischen Universität Wien ab, 1986 und 2002 folgten Promotion und Habilitation im Fachbereich "experimentelle Hochenergiephysik".

Das Arbeitsgebiet der Hobbymusikerin, Amateurfunkerin und zweifachen Mutter ist die Teilchenphysik, ein Fachgebiet, dessen Thematik die Erforschung der elementaren Bausteine der Materie und ihrer Wechselwirkungen ist. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Leiterin der österreichischen Gruppe des CMS-Experiments am Large Hadron Collider (LHC) des CERN in Genf beschäftigt sich Claudia-Elisabeth Wulz mit Fragen nach dem Ursprung der Masse oder nach der noch mysteriösen dunklen Materie des Universums. Weiters bietet sie eine Vorlesung sowie Projektarbeiten an der TU Wien an.

"In der Kollaboration meines Experiments, an dem fast vierzig Länder beteiligt sind, beträgt der Frauenanteil im Mittel lediglich 16 Prozent", so die Physikerin. "Österreich schneidet im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern, aber auch im Vergleich zum Beispiel zur Türkei, wesentlich schlechter ab. Von besonderer Wichtigkeit ist meiner Meinung nach ein hervorragender, faszinierender Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern. Ein solcher kann das Interesse für diese Fachgebiete enorm erhöhen, und zwar sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Daher versuche ich mich besonders in der Lehre, aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren und besonders auf Frauen einzugehen. Naturwissenschaften und Technik dürfen nicht Angst machen!"

Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" und weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.femtech.at.

Das Förderungsprogramm des BMVIT wird vom FEMtech kompetenzzentrum inhaltlich ausgerichtet und strategisch weiterentwickelt. Dabei kooperiert das Kompetenzzentrum, bestehend aus der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der JOANNEUM RESEARCH, der Verlagsgruppe Bohmann und Draxl & Zehetner Consulting Network mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).

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