• 13.01.2010, 10:04:13
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Claudia-Elisabeth Wulz ist FEMtech-Expertin des Monats Jänner

Wien (OTS/BMVIT) - Wissenschaft und Wirtschaft profitieren von der
Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, mit der
Forschung von Frauen realisiert wird. Um diese besonderen Leistungen
von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, wählt eine
interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus VertreterInnen aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und den Medien eine
herausragende Expertin aus Forschung und Technologie zur "FEMtech
Expertin des Monats". Für den Monat Dezember ist die Wahl auf die
Physikerin Univ.-Doz.in Dr.in DIin Claudia-Elisabeth Wulz gefallen.
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Claudia-Elisabeth Wulz wurde 1960 in Klagenfurt geboren und schloss
1983 ihr Diplomstudium der technischen Physik an der Technischen
Universität Wien ab, 1986 und 2002 folgten Promotion und Habilitation
im Fachbereich "experimentelle Hochenergiephysik".

Das Arbeitsgebiet der Hobbymusikerin, Amateurfunkerin und zweifachen
Mutter ist die Teilchenphysik, ein Fachgebiet, dessen Thematik die
Erforschung der elementaren Bausteine der Materie und ihrer
Wechselwirkungen ist. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Leiterin der
österreichischen Gruppe des CMS-Experiments am Large Hadron Collider
(LHC) des CERN in Genf beschäftigt sich Claudia-Elisabeth Wulz mit
Fragen nach dem Ursprung der Masse oder nach der noch mysteriösen
dunklen Materie des Universums. Weiters bietet sie eine Vorlesung
sowie Projektarbeiten an der TU Wien an.

"In der Kollaboration meines Experiments, an dem fast vierzig Länder
beteiligt sind, beträgt der Frauenanteil im Mittel lediglich 16
Prozent", so die Physikerin. "Österreich schneidet im Vergleich zu
anderen westlichen Industrieländern, aber auch im Vergleich zum
Beispiel zur Türkei, wesentlich schlechter ab. Von besonderer
Wichtigkeit ist meiner Meinung nach ein hervorragender,
faszinierender Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern. Ein
solcher kann das Interesse für diese Fachgebiete enorm erhöhen, und
zwar sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Daher versuche ich mich
besonders in der Lehre, aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit zu
engagieren und besonders auf Frauen einzugehen. Naturwissenschaften
und Technik dürfen nicht Angst machen!"

Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" und weitere
Informationen zum Programm finden Sie unter www.femtech.at.

Das Förderungsprogramm des BMVIT wird vom FEMtech kompetenzzentrum
inhaltlich ausgerichtet und strategisch weiterentwickelt. Dabei
kooperiert das Kompetenzzentrum, bestehend aus der Österreichischen
Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der JOANNEUM RESEARCH,
der Verlagsgruppe Bohmann und Draxl & Zehetner Consulting Network mit
der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47

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