- 12.01.2010, 12:05:11
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Hundstorfer und Brauner eröffnen Regionalgeschäftsstelle AMS Wien Jugend
Jugendarbeitslosigkeit gemeinsam bekämpfen
Wien (OTS/BMASK) - "Mit dem neuen Standort der regionalen
Geschäftsstelle AMS Wien Jugendliche ist gewährleistet, dass junge
arbeitssuchende Menschen eine optimale und effiziente Betreuung durch
das Arbeitsmarktservice erhalten", so Sozialminister Rudolf
Hundstorfer am Dienstag bei der gemeinsamen Eröffnung mit
Vizebürgermeisterin Renate Brauner und AMS-Vorstand Herbert
Buchinger. "Auch im Jahr 2010 geht es darum, die Chancen für junge
Menschen am Arbeitsmarkt zu verbessern und ihnen bestmögliche
Qualifikation zukommen zu lassen", unterstrich Hundstorfer. *****
"Am neuen Standort am Gumpendorfer Gürtel 2b kümmern sich 100
AMS-MitarbeiterInnen darum, dass die jungen Menschen so schnell wie
möglich einen fixen Arbeitsplatz, eine Lehrstelle oder eine passende
Qualifikation erhalten", erklärte Dr. Buchinger. Das AMS Wien
Jugendliche ist die einzige Regionalgeschäftsstelle österreichweit,
in der ausschließlich junge Menschen betreut werden. Hauptaufgaben
des AMS Jugendliche sind Lehrstellenakquisition- und vermittlung mit
Schwerpunkt überbetriebliche Lehrwerkstätten und die Betreuung von
jungen Erwachsenen unter 21 Jahren.
In der ersten Jahreshälfte 2009 hat die Arbeitslosigkeit von
Jugendlichen besonders stark zugenommen. "Der Anstieg der
Jugendarbeitslosigkeit konnte jedoch seit Herbst aufgrund der
umfangreichen Arbeitsmarkt- und Konjunkturpakete und der Maßnahmen
gegen Jugendarbeitslosigkeit wie der Aktion Zukunft Jugend und der
Ausbildungsgarantie gedämpft werden", so Hundstorfer.
Mit der "Aktion Zukunft Jugend" garantiert die Bundesregierung
jugendlichen Arbeitslosen zwischen 19 und 24 Jahren, innerhalb von
sechs Monaten ein Angebot für einen Arbeitsplatz, eine zielgerichtete
Schulung oder eine geförderte Beschäftigung. Insgesamt haben 2009
138.191 Jugendliche eine Arbeit aufgenommen und 83.108 ein
Kursangebot genützt. In Wien haben 22.582 Jugendliche ein Kursangebot
genutzt und 18.238 eine Arbeit aufgenommen.
"Die Ausbildungsgarantie wurde konsequent umgesetzt", so
Hundstorfer. Derzeit absolvieren 10.239 Jugendliche durch Maßnahmen
der Ausbildungsgarantie eine vollwertige Berufsausbildung, davon
4.270 in Wien.
Häupl/Brauner: Wien kämpft für gute Ausbildung für alle
Jugendlichen
Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Vizebürgermeisterin,
Wirtschaftsstadträtin Mag.a Renate Brauner betonen den Stellenwert,
den Wien der Ausbildung für alle Wiener Jugendlichen beimisst. "Wien
hat nicht nur ein Konjunkturpaket in Höhe von beinahe einer Milliarde
Euro geschnürt, sondern gleichzeitig ganz bewusst die Ausbildung
unserer Jugend in den Mittelpunkt bei der Krisenbekämpfung gestellt.
Dass die Wiener Jugendmaßnahmen wirken, zeigt der nachhaltige
Rückgang der Zahl der lehrstellensuchenden Jugendlichen im Herbst
2009, alleine im Dezember um minus 20 Prozent", so Häupl und Brauner
unisono. Insgesamt gibt es in Wien keine einzige Lehrstelle, die
nicht öffentlich gefördert wird.
Wien habe seit Ende 2008 mit zahlreichen Maßnahmen auf die für
junge Menschen zunehmend schwierigere Situation reagiert. "Die
Aufstockung der Plätze in den Wiener Lehrwerkstätten von bislang
3.500 auf jetzt 4.500 ist der engen Kooperation zwischen Stadt Wien
und dem AMS zu verdanken.
Gleichzeitig haben die Wiener Betriebe in der Krise Verantwortung
bewiesen und setzen weiter stark auf die Ausbildung im eigenen
Unternehmen", erklärte Brauner. Darüber hinaus laufe seit Herbst 2009
das Programm "Meine Chance", das 250 jungen WienerInnen ermögliche,
Bildungsabschlüsse nachzuholen.
Wien habe 2009 im Bundesländervergleich über viele Monate
insgesamt den geringsten Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit zu
verzeichnen gehabt. "Wir haben dem Anstieg der Arbeitslosigkeit so
weit wie möglich Paroli geboten. Das war das Ergebnis einer ganz
gezielten Strategie für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in
Wien. Wien verfügt als einziges Bundesland mit dem Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) über eine eigene Beratungs-
und Fördereinrichtung für ArbeitnehmerInnen. An den waff können sich
alle Wiener Beschäftigten wenden, denen berufliche Veränderungen ins
Haus stehen oder die sich qualifizieren und weiterbilden möchten.
Wien steht den Menschen zur Seite - in der Krise mehr denn je", so
Häupl und Brauner abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Elisabeth Kern Pressesprecherin Sozialminister Rudolf Hundstorfer Tel: 01-711 00-2247 [email protected] Mag. Wolfgang Hassler Mediensprecher Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner Tel.: 01-4000-81845 [email protected] Dr. Beate Sprenger AMS Österreich Tel.: 01-33178-522 [email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/46
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