Nationalbank: WKÖ-Vize Krenn und RfW begrüßen Vorschlag von Finanzminister Pröll

Krenn: "Beteiligungen diverser Interessensvertretungen gehören entflechtet!"

Wien (OTS/RfW) - Der Vorschlag des Finanzministers, die Österreichische Nationalbank (OeNB) zu verstaatlichen wird von Seiten des RfW sowie vom Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Matthias Krenn begrüßt: "Wir können die Idee von Vizekanzler Pröll nur in allen Belangen unterstützen. Der RfW hat sich schon vor einiger Zeit dafür stark gemacht, die Eigentümerstruktur der Nationalbank zu entwirren. Eine Verstaatlichung der OeNB würde diesem Vorschlag mehr als entgegen kommen", so Matthias Krenn, WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des RfW in einer ersten Reaktion.

Für den RfW und Vizepräsident Krenn bleibt zu hoffen, dass Finanzminister Pröll seinen Vorschlag jetzt auch durchzieht und in die Tat umsetzt, und sich nicht von den mächtigen Banken-Bossen in die Knie zwingen lässt.

Die Argumentation von WKÖ-Generalsekretärin Mag. Hochhauser in einer Pressemeldung, ist nur in direkter Betrachtungsweise richtig. Fakt ist allerdings, dass die "Sparte Bank und Versicherung" einen Machtfaktor in der WK-Organisation darstellt und diesen auch ausübt. So ist der indirekte Einfluss der Banken über die WKÖ gesichert. "Hier beißt sich die Katze in den Schwanz", so Vizepräsident Krenn.

Auch private Unternehmer müssen von Zeit zu Zeit ihre Wirtschaftsprüfer austauschen und können nicht an einem festhalten, bei dem sie auch noch beteiligt sind: "Es kann nicht sein, dass die Banken an jenem Institut, das sie prüfen, auch Anteile halten und Einfluss in den Gremien ausüben. Eine strickte Trennung wäre hier im Sinne der Objektivität und Transparenz zielführend."

"Abschließend ist noch festzuhalten, dass - nach unserem Verständnis - es nicht Aufgabe einer Interessensvertretung ist - Bankanteile zu halten bzw. zu verwalten." (gg)

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