• 11.01.2010, 14:03:35
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Alle Studierende zahlen nun für die Bereicherung Weniger!

Urteil in der Causa Uni-Ball: das Fehlverhalten Einzelner kostet der ÖH 35.000 Euro

Salzburg (OTS) - "Jetzt müssen alle Studierenden der Universität
Salzburg für das Uni-Ball-Desaster zahlen, das durch das
verantwortungslose Handeln von Einzelpersonen verursacht wurde",
ärgert sich Elli Piller von den Grünen & Alternativen StudentInnen
Salzburg (GRAS). "Einige Mitarbeiter der früheren VSSTÖ-Exekutive
setzten sich zur persönlichen Bereicherung über die demokratischen
Instanzen der HochschülerInnenschaft hinweg."

"Die an der ehemaligen Exekutive mitbeteiligte ÖVP-nahe
Aktionsgemeinschaft hat der maßlosen Veruntreuung öffentlicher Gelder
aus parteipolitischem Kalkül monatelang tatenlos zugesehen",
kritisiert Simon Hofbauer, Aktivist der GRAS Salzburg. "Die AG hatte
in ihrer Kontrollfunktion als Koalitionspartnerin versagt."

Erst nachdem die GRAS die ÖH-Spitze übernahm, konnten die dubiosen
Vorgänge aufgeklärt werden. Auf Anweisung des
Wissenschaftsministeriums wurden die noch ausstehenden Rechnungen
nicht beglichen, da der Fall erst gerichtlich ausgefochten werden
müsse. "Die GRAS betrachtet die ÖH nicht als Selbstbedienungsladen.
Daher haben wir im Sinne der Studierenden Kontrollmechanismen
eingerichtet, um die Verschwendung öffentlicher Gelder zu
verhindern", sagt ÖH-Vorsitzende Tatjana Markl (GRAS).

Rückfragehinweis:
Grüne & Alternative StudentInnen Salzburg
Kay-Michael Dankl
0650/3078660

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/98

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