Alle Studierende zahlen nun für die Bereicherung Weniger!

Urteil in der Causa Uni-Ball: das Fehlverhalten Einzelner kostet der ÖH 35.000 Euro

Salzburg (OTS) - "Jetzt müssen alle Studierenden der Universität Salzburg für das Uni-Ball-Desaster zahlen, das durch das verantwortungslose Handeln von Einzelpersonen verursacht wurde", ärgert sich Elli Piller von den Grünen & Alternativen StudentInnen Salzburg (GRAS). "Einige Mitarbeiter der früheren VSSTÖ-Exekutive setzten sich zur persönlichen Bereicherung über die demokratischen Instanzen der HochschülerInnenschaft hinweg."

"Die an der ehemaligen Exekutive mitbeteiligte ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft hat der maßlosen Veruntreuung öffentlicher Gelder aus parteipolitischem Kalkül monatelang tatenlos zugesehen", kritisiert Simon Hofbauer, Aktivist der GRAS Salzburg. "Die AG hatte in ihrer Kontrollfunktion als Koalitionspartnerin versagt."

Erst nachdem die GRAS die ÖH-Spitze übernahm, konnten die dubiosen Vorgänge aufgeklärt werden. Auf Anweisung des Wissenschaftsministeriums wurden die noch ausstehenden Rechnungen nicht beglichen, da der Fall erst gerichtlich ausgefochten werden müsse. "Die GRAS betrachtet die ÖH nicht als Selbstbedienungsladen. Daher haben wir im Sinne der Studierenden Kontrollmechanismen eingerichtet, um die Verschwendung öffentlicher Gelder zu verhindern", sagt ÖH-Vorsitzende Tatjana Markl (GRAS).

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