Stöger: 94 Prozent der Bevölkerung sind mit Gesundheitssystem zufrieden und erwarten weiterhin staatliche Finanzierung

Ständige Weiterentwicklung für bestmögliche Versorgung

Wien (OTS/SK) - Gesundheitsminister Alois Stöger gab eine Studie zur Erhebung der Zufriedenheit der Österreicherinnen und Österreicher mit dem Gesundheitssystem in Auftrag, deren Ergebnisse er heute, Donnerstag, gemeinsam mit Prof. Peter Filzmaier präsentierte. "Die zentrale Aussage ist, dass dem österreichischen Gesundheitssystem eine hohe Qualität zugeschrieben wird. 94 Prozent der Menschen sind mit dem Gesundheitssystem zufrieden", so Stöger. Davon seien 63 Prozent sehr zufrieden, 31 Prozent zufrieden. Deutlich war das Ergebnis zur Finanzierung des Gesundheitswesens: Ein klares Bekenntnis der Bevölkerung zur staatlichen Finanzierung des Gesundheitssystems. ****

Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass das Gesundheitssystem als wichtige öffentliche Aufgabe gesehen werden und daher vom Staat gestärkt werden müsse. Die dafür eingesetzten finanziellen Mittel sollten effizient eingesetzt werden. Sowohl die Erfüllung der Gesundheitsleistungen als auch die Anhebung des Sparpotentials z.B. in der Verwaltung wurden im Kassensanierungspaket umgesetzt. "Aufgabe ist es, eine bestmögliche Gesundheitsleistung für alle zu erreichen", so Stöger.

Für die Menschen sei gerade in Zeiten der Krise eine gesicherte Gesundheitsversorgung von enormer Bedeutung. "Meine Aufgabe ist es, gerade auch jetzt, Stabilität zu geben und die Gesundheitsversorgung zu sichern", so der Gesundheitsminister. Entscheidend für die hohe Qualität sei die konstruktive Zusammenarbeit mit allen beteiligten Gruppen, also Ärzten, Apothekern, Politik etc.

Hauptinformationsquelle ist das Internet

Erstmals entnehmen die Menschen die meisten Informationen über Gesundheitsfragen dem Internet - es ist laut Studie die wichtigste Informationsquelle. Die vertrauenswürdigste Quelle hingegen seien die Haus- und Fachärzte. "Es ist eine Herausforderung der gesundheitspolitischen Akteure, Wege zu finden, wie die Informationsquellen mit höherer Glaubwürdigkeit und die meist genutzte Quellen zusammengeführt werden", so Filzmaier. Daran werde bereits gearbeitet. Handlungsbedarf gibt es auch bei den Wartezeiten - sei es auf einen Operationstermin oder im Sinne von Zeit, die sich der Arzt für den Patienten nimmt. Hier erwarten sich die Österreicher noch eine Verbesserung.

Prof. Peter Filzmaier ging in der Präsentation der Studie näher auf deren Ergebnisse ein und fand besonders bemerkenswert, dass Personen mit Krankenhausaufenthalt diese Einrichtungen positiver bewerteten als jene ohne diese Erfahrung. Die Österreicher empfinden das Gesundheitssystem im Vergleich zu europäischen Ländern als besser. Bei allen Ergebnissen spielte eine Zusatzversicherung kaum eine Rolle.

"Ich stehe dafür, die bestmögliche Gesundheitsversorgung für unsere Bevölkerung zu ermöglichen, daher wollen wir auch wissen, was sich die Menschen erwarten, wie sie unser Gesundheitswesen wahrnehmen. Wir werden diese Informationen regelmäßig abrufen, denn ein gutes Gesundheitssystem muss stetig weiterentwickelt und ausgebaut werden", betonte Alois Stöger abschließend. (Schluss) bj

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