ÖH: Zeit für Hahn-Nachfolge!

Desaströse Lage an den Hochschulen VP-Chef Pröll anscheinend egal

Wien (OTS) - Die ÖH-Bundesvertretung drängt auf baldige Bekanntgabe der Nachfolge von Wissenschaftsminister Hahn. "Bereits Ende Oktober wurde Hahn als neuer EU-Kommissar präsentiert. Anscheinend ist ÖVP-Chef Pröll die desaströse Lage an den Hochschulen egal, sonst hätte er längst die Nachfolge geregelt", ärgert sich Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

Dabei drängt die Zeit - und es gibt viel zu tun. "Der Hochschuldialog verkommt ohne handlungsfähige Wissenschaftsministerin bzw. handlungsfähigen Wissenschaftsminister zur Farce", erklärt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin fordert bei dieser Gelegenheit nochmals die Verbindlichkeit der im Hochschuldialog verhandelten Ergebnisse ein.

"Nach jahrzehntelangem bildungspolitischen Koma muss die neue Ministerin vor allem den Willen zum politischen Kurswechsel mitbringen" erklärt Maltschnig. Die ÖH Bundesvertretung erwartet sich weiters von Hahns NachfolgerIn Durchsetzungsvermögen, zum Beispiel gegenüber dem Finanzminister bei den Verhandlungen zur Erhöhung des Hochschulbudgets auf 2% des BIP. Die Person soll möglichst jung und fachkundig sein; die Einbindung von Studierenden in ihre Arbeit und die Berücksichtigung ihrer Probleme und Wünsche muss selbstverständlich sein. Angesichts der niedrigen Frauenquote in der Regierung sollte der Posten mit einer Frau besetzt werden.

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