- 05.01.2010, 15:50:33
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Dank an engagierte Vorarlberger Sicherheitskräfte
LH Sausgruber würdigt bei Sicherheitsempfang verdiente Einsatzkräfte
Bregenz (OTS/VLK) - Zwei Verdienstzeichen sowie fünf
Sicherheitsmedaillen überreichte Landeshauptmann Herbert Sausgruber
heute, Dienstag, im Landhaus beim traditionellen Neujahrsempfang für
die Einsatzkräfte von Stadt- und Gemeindesicherheitswachen, Polizei
und Bundesheer. Vor rund 300 Festgästen lobte der Landeshauptmann die
erfolgreiche Arbeit der im Sicherheitsbereich tätigen Frauen und
Männer in Vorarlberg und betonte die hohe Bedeutung von
funktionsfähigen regionalen Sicherheitsstrukturen für das Land:
"Sicherheit ist notwendige Voraussetzung für eine hohe
Lebensqualität", so Sausgruber.
Der Begrüßung durch den langjährigen Präsidenten der Gesellschaft
für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Vorarlberg, Ernest
F. Enzelsberger, folgte ein Vortrag von Sicherheitsdirektor
Hans-Peter Ludescher zur polizeilichen Sicherheitsarbeit im Land. Im
Anschluss an die Vorstellung von Bundesheer- und Polizeiangehörigen,
die im letzten Jahr leitende Positionen übernommen haben bzw.
befördert wurden, überreichte Landeshauptmann Sausgruber zwei
Verdienstzeichen des Landes sowie fünf Ehrenzeichen für besondere
Verdienste auf dem Gebiete der örtlichen Sicherheitspolizei
(Sicherheitsmedaille) an verdiente Einsatzkräfte.
Vorarlberg hat gut funktionierende Strukturen und hoch motivierte
Einsatzkräfte
Eine möglichst umfassende Sicherheit setzt laut Sausgruber voraus,
dass die nötigen Rahmenbedingungen gegeben sind: "Nur gut
funktionierende Organisationsstrukturen in der Region und die
Verfügbarkeit von motivierten Hilfs-, Rettungs- und
Sicherheitskräften vor Ort können Sicherheit und Ordnung optimal
gewährleisten". In Vorarlberg sind diese Strukturen vorhanden und die
Einsatzkräfte sind gut aufeinander eingespielt, sagte der
Landeshauptmann.
Die beiden Verdienstzeichen des Landes überreichte Sausgruber an
Ernst Böhler (Dornbirn) und Josef Müller (Bludesch):
- Chefinspektor Ernst Böhler ist seit Oktober 1998
Polizeikommandant-Stellvertreter in Dornbirn. Seit mehr als 20 Jahren
ist Böhler zudem in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten als
Sektionsobmann der Sicherheitswachen tätig. Ebenso lange hat er den
Posten des Bundesobmanns der Sektion Sicherheitswache inne. Böhler
hat sich jahrelang für die Gleichstellung der Gemeindewachkörper mit
der Bundesexekutive eingesetzt. Die spätere Einbindung in das
Sicherheitspolizeigesetz hat in wesentlichen Bereichen diese
Gleichstellung gebracht, was auch als großer persönlicher Erfolg
Böhlers zu werten ist. Seit 1989 organisiert er auch die
Gemeindesicherheitswachetreffen in Vorarlberg. Bereits 1997 erhielt
Böhler die Sicherheitsmedaille des Landes überreicht.
- Oberst Josef Müller ist seit 1977 beim Österreichischen Bundesheer.
1985 wurde er nach Vorarlberg versetzt. Er absolvierte erfolgreich
das Studium der Rechtswissenschaften und wechselte danach in den
Intendanzdienst. Seit zehn Jahren führt Müller die Intendanzabteilung
und ist gleichzeitig Rechtsberater des Militärkommandanten. Er ist
verantwortlich für die gesamte Leitung des Wirtschaftsdienstes, des
Geld- und Rechnungswesens, des Controllings, der
Liegenschaftsverwaltung und Raumplanung sowie der Rechtsberatung.
Insbesondere in Katastrophensituationen hat Müller immer wieder
großes Organisationstalent bewiesen und für rasche Hilfe gesorgt.
Auch als Präsident der Offiziersgesellschaft Vorarlberg leistet er
seit zehn Jahren einen wichtigen Beitrag in puncto Sicherheit.
Ehrenzeichen für besondere Verdienste auf dem Gebiet der örtlichen
Sicherheitspolizei erhielten Wolfgang Lins aus Feldkirch, Hubert Mohr
aus Wolfurt, Johann Moschner aus Laterns, Meinrad Müller aus Göfis
und Hubert Winder aus Dornbirn:
- Chefinspektor Wolfgang Lins ist erster Kommandant-Stellvertreter in
der Polizeiinspektion Dornbirn und seit vielen Jahren auch Kommandant
der dortigen Kriminaldienstgruppe. Speziell in dieser Funktion hat
Lins für die örtliche Sicherheitspolizei beachtliche Leistungen
erbracht. Bei der Klärung fast jeder größeren Straftat war er
involviert. Lins wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen
gewürdigt, sowohl vom Landespolizeikommando Vorarlberg als auch vom
Bundesministerium für Inneres. Er ist darüber hinaus Träger der
Silbernen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich und des
Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich.
- Gruppeninspektor Hubert Mohr versah bis 1996 seinen Dienst am
Gendarmerieposten Bregenz-Vorkloster, ehe er zur Polizeiinspektion
Alberschwende wechselte. Nicht nur bei der Aufklärung von
Strafdelikten oder bei der Überwachung des Straßenverkehrs hat Mohr
große Verdienste erworben. Auch die präventive Aufklärung junger
Menschen sah er stets als eine wichtige Aufgabe an. Zur Bevölkerung
pflegt der Gruppeninspektor sehr gute Kontakte. Er wird für sein
menschliches Auftreten und seine Hilfsbereitschaft allseits
geschätzt. Darüber hinaus stand Mohr immer wieder verzweifelten
Menschen in Notlagen und bei Schicksalsschlägen zur Seite.
- Abteilungsinspektor Johann Moschner ist Sachbearbeiter beim
Bezirkspolizeikommando Feldkirch. Seinem Beruf geht Moschner mit
großer fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement nach. In
puncto Kanzlei- und Mitarbeiterführung ist seine Arbeit
beispielgebend. Die Angelegenheiten der örtlichen Sicherheitspolizei
lagen Moschner stets besonders am Herzen. So hat er jahrelang
vorbildliche Arbeit bei der Organisation und Durchführung von
polizeilichen Maßnahmen bei Großveranstaltungen verschiedenster Art
geleistet. Auch im Rahmen seiner vorangegangenen Tätigkeit am
Gendarmerieposten Götzis hat Moschner Verdienste erworben, dort
insbesondere im Bereich des Verkehrsdienstes und der
Schulverkehrserziehung.
- Chefinspektor Meinrad Müller trat vor 34 Jahren in den
Polizeidienst ein. Nach Stationen in Lustenau, Feldkirch und Dornbirn
wechselte Müller in die Landesverkehrsabteilung als
Hauptsachbearbeiter, wo er neun Jahre tätig war. Aufgrund seines
Fachwissens wurde er 1999 als hauptamtlichter Lehrer beim
Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive in Feldkirch eingesetzt.
Seit 2003 ist er wieder in der Landesverkehrsabteilung. Neben der
Ausbildung von Schulverkehrserziehern und Elternlotsen kümmert sich
Müller auch um die Entschärfung von Gefahrenstellen auf Kindergarten-
und Schulwegen. Müller leistet damit einen wichtigen Beitrag zur
Verkehrssicherheit in Vorarlberg.
- Kommandant Hubert Winder trat 1975 in die Bundesgendarmerie ein.
Bis September 1981 versah Winder seinen Dienst am Posten Wolfurt.
Danach absolvierte er die 10-monatige Ausbildung für dienstführende
Wachebeamte in Mödling. In der Folge wurde Winder in Dornbirn
eingesetzt und war dort mehrere Jahre zweiter Stellvertreter des
Postenkommandanten. Seit 1993 ist Winder Kommandant der Stadtpolizei
Dornbirn. Die präventive Sicherheitsarbeit durch möglichst große
Präsenz im Außendienst ist für Winder ebenso von hohem Stellenwert
wie die enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei. Besonderes
Augenmerk legt er zudem auf den Bereich Aus- und Weiterbildung seiner
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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