Mautz: Automatische gemeinsame Obsorge birgt Gefahren

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin warnt vor Plänen der Justizministerin

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Mautz warnt vor den Gefahren der von Justizministerin Bandion-Ortner aufgeworfenen Diskussion um die automatische gemeinsame Obsorge. "Justizministerin Bandion-Ortner darf sich in dieser Diskussion nicht von der Väterrechtsbewegung instrumentalisieren lassen", so Mautz heute, Montag. "Besonders die Aussage, die Frauen würden Besuchsrechte verweigern, um, wie Bandion-Ortner behauptet, Unterhaltszahlungen zu erzwingen, ist wirklich alarmierend", kritisiert die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. ****

Die Zahlung von Unterhalt sei selbstverständlich und dürfe gar nicht zur Diskussion stehen. Die Argumentation zeige, dass hinter den Plänen der Justizministerin primär die Interessen der Väter stünden. Die Regelung in Österreich, das Kindeswohl zuerst zu prüfen, dürfe nicht aufgegeben werden. Wichtig sei es, dass der Streit der Eltern nicht prolongiert und auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werde. Klare Verhältnisse seien daher notwendig, damit Kinder möglichst unbelastet aufwachsen können. Künftig müsse die Informationspflicht ausgebaut werden um unnötigen Missverständnissen vorzubeugen. (Schluss) sv/mp

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