ORF-Landwirtschaftsmagazin "Land und Leute" startet ins Jahr 2010

Kaviar aus Salzburg & alte Getreidespeise aus Kärnten, Biogasanlage in Niederösterreich & Energiespar-Inititiave für Schulen

St. Pölten (OTS) - Das sind die Themen des TV-Landwirtschaftsmagazins "Land und Leute" mit Inge Winder am Samstag, 09. Jänner 2010 um 15.10 Uhr in ORF 2:

*Biogasanlage in Orth an der Donau.
Angesichts der Klimaschutzdebatte wird Strom aus erneuerbarer Energie in Zukunft immer wichtiger. In Orth an der Donau in Niederösterreich haben Landwirte gemeinsam mit einem finanzkräftigen Partner eine Biogasanlage errichtet. Die Bauern liefern die Rohstoffe und betreiben die Anlage selbst, jährlich werden etwa acht Millionen Kilowattstunden an Ökostrom und Ökowärme erzeugt. Um wirtschaftlich produzieren zu können, fordern die Betreiber derartiger Anlagen allerdings höhere Einspeisetarife.

*Geschmacks-Weltkulturerbe Kärntner Tallgen.
Der Tallgen war in Oberkärnten über viele Jahrhunderte Bestandteil der bäuerlichen Kost. Es handelt sich dabei um gedämpftes Getreide das - traditionell in der Restwärme nach dem Brotbacken- gedarrt und anschließend grob vermahlen wird. Johanna Sommeregger, eine Biobäuerin aus St. Peter bei Spittal hat die Aufnahme der fast schon in Vergessenheit geratenen Getreidespeise in die "Arche des Geschmackes", die das Weltkulturerbe des Essens darstellt, aufgenommen wurde.

*Bio-Gemüse für SOMA-Märkte.
Jahr für Jahr werden Tonnen an noch genießbaren Lebensmitteln entsorgt - der Sozialmarkt SOMA bemüht sich, in Zusammenarbeit mit Produzenten und Händlern diese Waren vor der Vernichtung zu retten und zu besonders günstigen Preisen an Bedürftige weiterzugeben. Seit einigen Monaten befindet sich auch Bio-Gemüse in den Regalen - denn einige Biobauern haben gemeinsam mit Bio-Austria ein Projekt gestartet, um auch armutsgefährdeten Personen Bio-Gemüse zu ermöglichen.

*Kaviar aus Salzburg.
Kaviar, produziert aus den Eiern des Störs, gilt als teuerstes Lebensmittel der Welt. Lange Zeit wurde die Delikatesse exklusiv aus Russland und dem Iran geliefert; wegen Überfischung darf Russland Kaviar mittlerweile aber nicht mehr ausführen. Ein Salzburger Fischhändler hingegen beginnt, den internationalen Markt mit zu gestalten - er hat mit der Zucht von Stören begonnen und produziert nun selbst das "schwarze Gold".

*Rundum renoviertes Gesundheitszentrum.
Das Gesundheitszentrum der Sozialversicherung der Bauern im steirischen Bad Gleichenberg hat sich lange um die Gesundheit bäuerlicher Familien bemüht. Inzwischen ist die in die Jahre gekommene Einrichtung teilprivatisiert und so eine aufwändige Renovierung möglich gemacht worden.

*Energiespar-Detektive im ländlichen Raum. "EnergiespardetektivInnen" heißt jenes Projekt eines pensionierten Volksschuldirektors, das beim "Energy Globe 2009" in der Kategorie Jugend als Gewinner ausgezeichnet worden ist. An bereits mehr als 150 Schulen in ganz Österreich soll damit das Problembewusstsein junger menschen für Energiefragen und Umwelt- bzw. Klimaschutz gesteigert werden - dazu zählt auch die Volksschule Molzbichl im Kärntner Drautal.

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