- 28.12.2009, 12:14:57
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Marek präsentiert neuen Kinderbetreuungsgeld-Vergleichsrechner
Familiensteuerreform, Gratis-Kindergarten und Reform des Kinderbetreuungsgeldes schaffen finanzielle Erleichterungen und sorgen für besser Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Wien (OTS/BMWFJ) - "Das Jahr 2009 hat für Österreichs Familien
viel Positives gebracht. Die Politik hat einen wesentlichen Beitrag
dazu geleistet, um die notwendigen Rahmenbedingungen für ein 'Ja' zu
einem Leben mit Kindern deutlich zu verbessern", betonte
Familienstaatssekretärin Christine Marek heute, Montag, bei der
Präsentation der mit 1. Jänner 2010 in Kraft tretenden Neuerungen
beim Kinderbetreuungsgeld. Weiters präsentierte Marek auch einen
neuen Online-Vergleichsrechner, der Eltern bei der Wahl der für sie
optimalen Kinderbetreuungsgeld-Variante unterstützen soll. Im Rahmen
ihrer Ausführungen nannte die Familienstaatssekretärin auch die
Familiensteuerreform, die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten
sowie den Gratis-Kindergarten für 5-Jährige als wichtige Meilensteine
für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
2010 bringt neue Varianten des Kinderbetreuungsgeldes
Zu den bisherigen drei Pauschalvarianten (30+6 Monate zu je 436 Euro,
20+4 Monate zu je 624 Euro und 15+3 Monate zu je 800 Euro - die
zusätzlichen Monate dann, wenn sich beide Elternteile die Betreuung
teilen) kommt eine vierte Pauschalvariante mit je 1.000 Euro, dies
für die Dauer von 12+2 Monaten.
Ebenfalls neu ist die einkommensabhängige Variante des
Kinderbetreuungsgeldes: Für die Dauer von 12+2 Monaten werden 80
Prozent des letzten Nettoeinkommens (maximal 2.000,- Euro)
ausbezahlt. Ergibt die Berechnung weniger als 1.000,- Euro pro Monat,
kann auf die Pauschalvariante 12+2 umgestiegen werden. Marek dazu:
"Diese Variante soll ein Anreiz speziell für gut qualifizierte und
besser verdienende Frauen sein, um leichter 'Ja' zu Kindern zu sagen.
Durch die Nettoersatzrate von 80 Prozent des Letztbezuges sollen aber
auch mehr Väter zur Karenz motiviert werden." Mittelfristig werde mit
den beiden neuen Kurzvarianten eine Väterbeteiligung von 20 Prozent
angestrebt.
Neu ist weiters die Flexibilisierung der Zuverdienstgrenze: Ab 1.
Jänner 2010 ist bei allen Pauschalvarianten alternativ zur
bestehenden Zuverdienstgrenze von jährlich 16.200 Euro auch ein
relativer Zuverdienst von bis zu 60 Prozent der Letzteinkünfte aus
dem Kalenderjahr vor der Geburt, in dem kein Kinderbetreuungsgeld
bezogen wurde, möglich.
Unterstützung in außergewöhnlichen Situationen
Durch die Reform des Kinderbetreuungsgeldes erhalten
Alleinerziehende und Eltern in akut schwierigen Situationen in
bestimmten Fällen in allen Bezugsvarianten zusätzlich zwei Monate
länger - als maximal für eine Person möglich - Kinderbetreuungsgeld.
Für einkommensschwache Familien und Alleinerziehende gibt es auf
Antrag für die Dauer eines Jahres auch eine Beihilfe zum pauschalen
Kinderbetreuungsgeld von 180,- Euro monatlich. Diese muss im
Gegensatz zum bisherigen Zuschuss nicht mehr zurückgezahlt werden, es
sind aber besondere Zuverdienstgrenzen einzuhalten.
Eltern von Mehrlingen werden mit 1. Jänner 2010 finanziell noch
besser unterstützt: In jeder Pauschalvariante des
Kinderbetreuungsgeldes (Varianten 30 + 6 bis 12 + 2) werden 50
Prozent des Grundbetrags pro Mehrling und Monat ausbezahlt.
Nähere Informationen und
Kinderbetreuungsgeld-Vergleichsrechner im Internet
Für nähere Informationen zu den unterschiedlichen Varianten und
Neuerungen beim Kinderbetreuungsgeld stehen das Familienservice des
Ministeriums unter 0800/240 262 (zum Nulltarif aus ganz Österreich)
und die Website des Familienministeriums unter www.bmwfj.gv.at zur
Verfügung. Dort kann man auch mit Hilfe des neuen
Kinderbetreuungsgeld-Vergleichsrechners
(www.bmwfj.gv.at/kbg_vergleichsrechner) aus den möglichen Varianten
die individuell jeweils bestgeeignete ermitteln und sich die Höhe des
einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes sowie die individuelle
Zuverdienstgrenze berechnen.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend Staatssekretariat: DI Lukas Pohl Tel.: +43/(0)1/71100-5838 mailto:presseabteilung@bmwfj.gv.at www.bmwfj.gv.at Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer, Tel.: +43/(0)1/71100-2058
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/48
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