- 28.12.2009, 11:45:36
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SJÖ zu Fekter: Keine weitere Schlechterstellung von Zivildienern gegenüber Wehrdienern
Fekters Pläne können zu Verlust des Arbeitsplatzes führen
Wien (OTS/SK) - Mit heftiger Kritik reagiert Wolfgang Moitzi,
Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), auf die
Ankündigung von Innenministerin Fekter, den Zivildienst bei
Krankenstand zu verlängern: "Es ist eine unerträgliche Dreistigkeit,
Zivildienern, die während ihres Dienstes krank werden, pauschal
Missbrauch zu unterstellen. Mittlerweile muss man bei Fekter schon an
Paranoia denken, wenn sie überall nur mehr Missbrauch sieht", so
Moitzi. "Schon jetzt müssen Zivildiener, die länger als 24 Tage
Krankenstand anmelden, ihre Zeit nachleisten. Jede weitere
Schlechterstellung gegenüber Wehrdienern ist völlig inakzeptabel",
betont Moitzi.
"Zivildiener stellen sich bei ihrer Entscheidung, Zivildienst zu
leisten, auf eine Dauer von neun Monaten ein. Jede Verlängerung
bringt immense Schwierigkeiten für die weitere Lebensplanung mit sich
und kann mitunter zum Verlust des Arbeitsplatzes führen - etwa wenn
Zivildiener für die Zeit des Zivildienstes freigestellt sind", weist
Moitzi auf die Probleme hin, die sich durch Fekters Ankündigung
ergeben. (Schluss) as
Rückfragehinweis:
Philipp Lindner, SJÖ-Pressesprecher, 0699/81 25 22 41, philipp.lindner@sjoe.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/195
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