Rätselhafter Anstieg der Arbeitsunfälle im Dezember?

Wien (OTS) - Die Fassaden besteigenden und durch Fenster eindringenden Weihnachtsmänner sind aus den vorweihnachtlichen Ortsbildern kaum noch wegzudenken. Wir empfehlen das vorherige Ausbreiten einer besonders weichen Schneedecke zur Abminderung eines allfälligen Aufpralls. Unfallursache Nummer 2 - das Transportieren von Lasten - kann wiederum durch den Austausch zahlreicher Gaben mit viel Liebe stark abgemildert werden.

Nun aber im Ernst: Bei den über 50.000 Stürzen auf ebenem Boden während der letzten fünf Jahre wurde bei genau 16.384 gleichzeitig etwas getragen oder etwas auf- und abgeladen. Weihnachtsmänner und Christkinder sind also zur Vorsicht gemahnt!

Alle Infos über die Soziale Unfallversicherung: www.auva.at Photo, Grafik: Heinz Szolarz, Quelle: AUVA

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,6 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,6 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,6 Mio. Angestellte, 400.000 Selbständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 4.020,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2008 rund 61 Mio. Euro investiert.

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