• 22.12.2009, 12:46:20
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ÖH: Hochschuldialog braucht Verbindlichkeit

Proteste sind nicht vorbei

Wien (OTS) - Vergangene Woche fanden die ersten Treffen der fünf
Arbeitsforen im Rahmen des Hochschuldialogs statt. "Die Gespräche
verliefen grundsätzlich konstruktiv, doch die Diskussion bringt
herzlich wenig, solang Verbindlichkeiten fehlen", ärgert sich Sigrid
Maurer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

In der Räumung des Audimax sieht die ÖH einen schweren Fehler von
Rektor Winckler, aber nicht das Ende der Protestbewegung. "Das
Audimax war ein Zentrum des Protests. Dieser ging aber weit über Wien
hinaus und wird sich auch weiterhin lautstark und konstruktiv
artikulieren", so ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig. "Wenn die
Politik glaubt, sie hätte den Widerstand ausgesessen, wird sie sich
noch wundern", prophezeit Maltschnig.

"Vor zwei Monaten wurde Hahn als neuer EU-Kommissar präsentiert. Die
noch immer nicht geklärte Nachfolge ist eine Verhöhnung der Regierung
gegenüber dem gesamten Hochschulsektor", sagt Thomas Wallerberger vom
ÖH-Vorsitzteam. "Ausgerechnet in turbulenten bildungspolitischen
Zeiten leistet sich die Regierung ein führungsloses
Wissenschaftsministerium und politische Untätigkeit - das ist
untragbar", so Wallerberger und Maurer.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144

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