ÖH: Hochschuldialog braucht Verbindlichkeit

Proteste sind nicht vorbei

Wien (OTS) - Vergangene Woche fanden die ersten Treffen der fünf Arbeitsforen im Rahmen des Hochschuldialogs statt. "Die Gespräche verliefen grundsätzlich konstruktiv, doch die Diskussion bringt herzlich wenig, solang Verbindlichkeiten fehlen", ärgert sich Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

In der Räumung des Audimax sieht die ÖH einen schweren Fehler von Rektor Winckler, aber nicht das Ende der Protestbewegung. "Das Audimax war ein Zentrum des Protests. Dieser ging aber weit über Wien hinaus und wird sich auch weiterhin lautstark und konstruktiv artikulieren", so ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig. "Wenn die Politik glaubt, sie hätte den Widerstand ausgesessen, wird sie sich noch wundern", prophezeit Maltschnig.

"Vor zwei Monaten wurde Hahn als neuer EU-Kommissar präsentiert. Die noch immer nicht geklärte Nachfolge ist eine Verhöhnung der Regierung gegenüber dem gesamten Hochschulsektor", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Ausgerechnet in turbulenten bildungspolitischen Zeiten leistet sich die Regierung ein führungsloses Wissenschaftsministerium und politische Untätigkeit - das ist untragbar", so Wallerberger und Maurer.

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