Hausärzteverband: Berechtigter Optimismus für Vertragsverhandlungen mit Sozialversicherungsträgern

Wien (OTS) - Der Österreichische Hausärzteverband (ÖHV) sieht den noch ausstehenden Vertragsverhandlungen mit einigen Krankenkassen optimistisch entgegen. An der angeblichen Finanznot der Sozialversicherungen sollte es nicht scheitern.

Zwar droht für SVA-Versicherte ab Beginn des kommenden Jahres der vertragslose Zustand zwischen Ärzteschaft und Sozialversicherung (was bedeutet, dass selbstständig Erwerbstätige als Privatpatienten Arzthonorare zu bezahlen haben und dann um eine teilweise Refundierung durch die SVA ansuchen müssen) und auch die Vertragsverhandlungen mit der Gebietskrankenkasse sind bis Jänner nächsten Jahres ausgesetzt, Der Präsident der ÖHV-Landesgruppe Wien, Dr. Wolfgang Werner, gibt sich dennoch optimistisch: "Am Geld kann es nicht liegen".

Erst kürzlich durften sich die Arbeitnehmer der Gebietskrankenkassa über eine Gehaltserhöhung um 3,6 Prozent freuen. Die Hausärzte begnügten sich bei den Verträgen mit der GKK im vergangenen Jahr mit einer Honoraranhebung von 1,4 Prozent und im Jahr davor sogar mit einer glatten Null. Von der SVA gab es bereits die vergangenen fünf Jahre keine Honoraranhebung.

"Ich gehe davon aus", so Dr. Werner, "dass den Sozialversicherungen eine gesicherte Behandlungsqualität ihrer Pflichtmitglieder gleich viel wert ist wie das Einkommen ihrer Angestellten".

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