• 21.12.2009, 09:41:48
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  • OTS0032 OTW0032

Gemeindebund und FMK schnüren Mobilfunk-Servicepaket für Gemeinden

Umfrage bei Gemeinden als Basis zielgerichteter Information

Wien (OTS) - Die Anliegen und Bedürfnisse der Gemeinden
hinsichtlich Mobilfunk-Information zu erheben, war das Ziel der
mittlerweile dritten gemeinsamen Umfrage des österreichische
Gemeindebundes und des FMK. 224 Rückantworten und somit ein Rücklauf
von 10% zeigen das Interesse der Kommunen und dienen als Basis für
zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen zu Mobilfunk. "60%
Zufriedenheit mit der freiwilligen Vereinbarung zwischen Gemeindebund
und Mobilfunkbetreibern über den Information der Bevölkerung bei der
Errichtung von Mobilfunkanlagen sind eine sachliche Bestätigung",
zeigen sich Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer und
FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier mit dem Ergebnis zufrieden und
kündigen an: "Der Mobilfunk-Dialog wird gelebt. Jetzt heißt es:
intensivieren und fein justieren. Ein umfangreiches Service-Paket -
maßgeschneidert für Gemeinden - mit Broschüren,
Diskussions-Leitfaden, Gemeindezeitungsartikel sowie Messwerten wird
geschnürt und den Kommunen zur Verfügung gestellt."

Die Ergebnisse der Umfrage

Die Umfrage wertet die Informationsmaßnahmen hinsichtlich ihrer
Tauglichkeit aus, ermöglicht eine individuelle Rückmeldung an die
Gemeinden und gibt klare Anforderungen hinsichtlich des Bedarfes der
Kommunen. Die Rückmeldungen zeigen, dass Mobilfunk grundsätzlich ein
Thema in den Gemeinden ist. Wobei die Bandbreite der Themen von
Wünschen nach besserer Versorgung, über spezifische Fragestellungen
bis hin zu Anrainerbeschwerden reichen. Allgemein besteht eine hohe
Akzeptanz der freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Österreichischen
Gemeindebund und den Mobilfunkbetreibern über den Informationsablauf
bei der Errichtung neuer Mobilfunkstationen: Für 6 von 10 Gemeinden
erfüllt diese Selbstverpflichtung ihren Zweck. Die Zahlen
hinsichtlich der häufigsten Informationsquellen seitens Gemeinde
besagen: 70% entnehmen ihr Mobilfunkwissen der Zeitung, 55% dem TV
und ebenso viele dem Internet. Der Gemeindebund mit 44% und das FMK
mit 31% weisen hier einen soliden Wert auf, der allerdings noch
"Verbesserungsmöglichkeiten zulässt". "Gemeinden sind ein wichtiger
Mobilfunk-Informations- und Ansprechpartner", interpretiert Maier die
Auswertung. "Sie brauchen daher für ihre Bürgerinnen und Bürger
sachliche und transparente Informationsmaterialien, damit diese sich
ein besseres Bild machen können", folgert der Branchensprecher.

Laufende Kommunikationsmaßnahmen gemäß dem wissenschaftlichen
Kenntnisstand

Mit den laufenden Kommunikationsmaßnahmen des FMK wie zu den
Ergebnissen von Messungen akkreditierter Institute, den einschlägigen
Faktenblättern und Information auf Basis des wissenschaftlichen
Kenntnisstand wie etwa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der
EU (SCENIHR), kommt das FMK, dem Wunsch der Gemeinden nach
transparenter und seriöser Information nach. "Die österreichweite
Mobilfunk-Messreihe 2007/2008 durch den TÜV hilft den BürgerInnen und
Bürgern, die tatsächlichen Mobilfunkwerte in der Praxis besser
einschätzen zu können. Diese unabhängigen Messungen des TÜV zeigen,
dass die Mobilfunkfelder weit unter den Grenzwerten liegen", sagt
Maier.

Information speziell für Gemeinden auf fmk.at: Messreihe, Broschüren,
Leitfaden, Gemeindezeitungsartikel

Laut Mödlhammer und Maier ist bereits der nächste
Informationsschritt in Richtung sachlich fundierte Antworten und
Transparenz erfolgt: "Denn mit der soeben abgeschlossenen
TÜV-Messreihe 2009, wo in über 100 österreichischen Gemeinden,
115.200 Einzeldatensätze zu Messungen vom TÜV erhoben wurden, gibt es
den bis dato größten Datenbestand zu Mobilfunkmessungen in
Österreich. Die Dokumente zu den Messorten werden der jeweiligen
Gemeinde selbstverständlich zur Verfügung gestellt."

Als erste Neuerung auf die Umfrage bietet das FMK eine spezielle
Website für Gemeinden. Demnächst wird ein gemeinsamer Leitfaden des
Gemeindebundes und des FMK den Bürgermeistern eine Hilfestellung in
der Mobilfunkdiskussion liefern. Zudem soll in Form von
maßgeschneiderten Artikeln für die Gemeinde-Zeitung der
wissenschaftliche Kenntnisstand allgemein verständlich aufbereitet
werden. "Der Gemeindebund und das FMK werden weiter daran arbeiten,
dass in Gemeinden sachliche und verständliche Informationen schnell
und direkt zur Verfügung gestellt werden. Mit der gemeinsamen Umfrage
von Gemeindebund und FMK können wir diesen Bedarf zielgerichtet
erheben und beantworten", so die beiden Kooperationspartner
abschließend.

Service
Österreichische Mobilfunkvereinbarung

Im Jahr 2001 vereinbarten der Österreichische Gemeindebund und die
Mobilfunkbetreiber im Rahmen des Auf- und Ausbaus der
flächendeckenden Mobilfunknetze einen offenen und transparenten
Informationsaustausch. Die Mobilfunkbetreiber verpflichteten sich zu
zeitgerechter und umfassender Information über bevorstehende
Bauvorhaben. Die Gemeinden haben die Aufgabe, die Bevölkerung auf
ortsübliche Weise darüber zu informieren. Diese Vereinbarung regelt
das Informationsprozedere zwischen den Mobilfunkbetreibern und der
Gemeinde.

http://www.fmk.at/content.php?id=111

Rückfragehinweis:

Michael Buchner, Pressesprecher
   FMK - Forum Mobilkommunikation
   Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
   Mobil: + 43 664 619 25 12
   Tel:   + 43 1 588 39 - 15
   Fax:   + 43 1 586 69 71
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.fmk.at
   
   Daniel Kosak, Pressesprecher
   Österreichischer Gemeindebund
   Löwelstrasse 6, A-1010 Wien
   Mobil: 0676 53 09 362
   Tel. 01/5121480
   E-Mail: [email protected].
   Internet: http://www.gemeindebund.at

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