LH Gerhard Dörfler zu Hypo: Kärnten hat Verantwortung für Hypo übernommen!

Kärnten hat Eigentümerverantwortung wahr genommen und Rettung der Bank sichergestellt. SPÖ-Staatssekretär Schieder bekundet Aversion gegen Kärnten.

Klagenfurt (OTS) - Bei den schwierigen Verhandlungen der letzten Tagen stand für Landeshauptmann Gerhard Dörfler die Zukunft der Hypo Alpe Adria Bank und mit ihr die tausenden Arbeitplätze in Kärnten im Vordergrund. "Es ist uns bei zähen Verhandlungen gelungen, das beste für Kärnten heraus zu holen. Es war keinesfalls ein Jubeltag", so Dörfler, der gemeinsam mit seinen Regierungskollegen die Angriffe des Bundes auf das Kernvermögen des Zukunftsfonds sowie die Beteiligungen an der Kelag abwehren konnte. "Wenn es nach so manchem Verhandlungspartner gegangen wäre, hätten wir unseren Zukunftsfonds sowie wichtige Beteiligungen an der Kelag ohne viel Gegenrede hergeben müssen", so Dörfler, der im Sinne Kärntens als harter, aber erfolgreicher Verhandler aus dem Sitzungsmarathon herausgegangen ist und dadurch den Fortbestand der Hypo-Bank sichern konnte. "In erster Linie ging es uns um die Sicherung der Arbeitsplätze sowie das Vertrauen und die Sicherheit der Kunden und ihrer Spareinlagen", legt Dörfler nach.

Mit der Einbringung von 200 Millionen Euro habe Kärnten als Land seine Eigentümerverantwortung wahr genommen und die Rettung der Bank sichergestellt. "Wir tragen Verantwortung für die Hypo, für die Mitarbeiter, für die Kunden, für das Land Kärnten. Daher ein klares Ja zu einem erfolgreichen Verhandlungsergebnis", so Dörfler.

Anders sehe das hingegen der Kärntner SPÖ-Chef Reinhart Rohr. "In einer Aussendung vom 22. November forderte er ein, zur Rettung der Hypo den Zukunftsfonds zu opfern. Ein abermaliges Beispiel für den fehlenden Bezug der SPÖ zu wichtigen Entscheidungen für unser Bundesland", legt Dörfler dar. Sowohl der Kärntner SPÖ-Chef als auch Finanzstaatssekretär Schieder hätten am liebsten ohne mit der Wimper zu zucken, die gesamte Hypo in den finanziellen Abgrund gestürzt, weist Dörfler hin. Wenn es nach der SPÖ, allen voran Staatssekretär Schieder gegangen wäre, hätten Kärnten noch tiefer in die Tasche greifen müssen.

Die Kärntner Regierungsvertreter Dörfler, Dobernig und Martinz hingegen haben staatspolitische Verantwortung übernommen, Verhandlungsgeschick bewiesen und somit die Hypo gerettet. Das Verhalten der SPÖ zeige hingegen ihren krampfhaften Kampf, die Gunst der Wählerstimmen für sich zu gewinnen. Die SPÖ sei rein parteipolitisch motiviert, anstelle die Landesinteressen zu wahren. Dabei vergessen sie die Bedeutung der Hypo-Alpe-Adria-Group als wichtiger und unverzichtbarer Standort für tausende Arbeitsplätze. "Ein Mitglied der Landesregierung sollte parteipolitische Überlegungen in derartigen schwierigen und außergewöhnlichen Situationen nachrangig behandeln. Überparteiliches Denken ist das einzig angebrachte Mittel", richtet Dörfler in Richtung Rohr aus.

Großes Lob kommt hingegen von Landeshauptmann Dörfler für Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny, der bei den harten Verhandlungen hohe Kompetenz bewiesen habe. "Er ist ein Mann mit ausgesprochen guter internationaler Vernetzung, der in Rahmen der Verhandlungen ein entscheidender Weichensteller war", so Dörfler abschließend.

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