Regner: Ja zu Mikrokrediten - Nein zur Finanzierung aus PROGRESS-Mittel

Engagement von Finanzminister Pröll gefordert

Wien (OTS/SK) - "Mikrofinanzierungsinstrumente sind vor allem für jene Personen von großer Bedeutung, die sonst keine Chance auf einen Kredit hätten. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb unterstützen wir diese wichtige sozialpolitische Maßnahme", so die stv. Delegationsleiterin Evelyn Regner am Dienstag nach der Abstimmung über die Einführung so genannter Mikrokredite. Enttäuscht zeigte sie sich jedoch über die mangelnde Kompromissbereitschaft des Rates bezüglich der Finanzierung der Mikrofinanzierungsinstrumente. Während der Rat vorschlägt, die Mittel dafür aus dem PROGRESS-Programm zu entnehmen, vertritt das Europäische Parlament die Meinung, dass die Gelder aus dem EU-Budget zur Verfügung gestellt werden sollen. ****

"Es ist nicht akzeptabel, dass eine soziale Maßnahme gegen eine andere ausgespielt wird. Wir dürfen nicht zulassen, dass den Ärmsten der Armen Geld weggenommen wird", unterstrich Regner, die mehr Engagement von den verantwortlichen Politikern der EU-Mitgliedstaaten einforderte. "Finanzminister Pröll muss sich im Rat dafür einsetzen, dass die Mittel für PROGRESS in voller Höhe erhalten bleiben und für die Mikrokredite Geld aus anderen Kanälen zur Verfügung gestellt wird. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise und damit verbunden der hohen Arbeitslosigkeit dürfen wir nicht auf die Schwächsten der Gesellschaft vergessen", betonte Regner abschließend. (Schluss) as/mp

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