• 15.12.2009, 14:28:29
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Regner: Ja zu Mikrokrediten - Nein zur Finanzierung aus PROGRESS-Mittel

Engagement von Finanzminister Pröll gefordert

Wien (OTS/SK) - "Mikrofinanzierungsinstrumente sind vor allem für
jene Personen von großer Bedeutung, die sonst keine Chance auf einen
Kredit hätten. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb unterstützen
wir diese wichtige sozialpolitische Maßnahme", so die stv.
Delegationsleiterin Evelyn Regner am Dienstag nach der Abstimmung
über die Einführung so genannter Mikrokredite. Enttäuscht zeigte sie
sich jedoch über die mangelnde Kompromissbereitschaft des Rates
bezüglich der Finanzierung der Mikrofinanzierungsinstrumente. Während
der Rat vorschlägt, die Mittel dafür aus dem PROGRESS-Programm zu
entnehmen, vertritt das Europäische Parlament die Meinung, dass die
Gelder aus dem EU-Budget zur Verfügung gestellt werden sollen. ****

"Es ist nicht akzeptabel, dass eine soziale Maßnahme gegen eine
andere ausgespielt wird. Wir dürfen nicht zulassen, dass den Ärmsten
der Armen Geld weggenommen wird", unterstrich Regner, die mehr
Engagement von den verantwortlichen Politikern der EU-Mitgliedstaaten
einforderte. "Finanzminister Pröll muss sich im Rat dafür einsetzen,
dass die Mittel für PROGRESS in voller Höhe erhalten bleiben und für
die Mikrokredite Geld aus anderen Kanälen zur Verfügung gestellt
wird. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise und damit verbunden der
hohen Arbeitslosigkeit dürfen wir nicht auf die Schwächsten der
Gesellschaft vergessen", betonte Regner abschließend. (Schluss) as/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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