Martinz: Gestern war kein Jubel-Tag für Kärnten

Hypo-Patient hat Notoperation überstanden. Jetzt massive Ursachenforschung erforderlich. Demut vor dem Steuerzahler

Klagenfurt (OTS) - "Gestern war kein Jubel-Tag für Kärnten, aber es war ein Tag, an dem die große Notoperation an der Kärntner Hypo gelungen ist und es war ein wichtiger Tag für die Mitarbeiter und Kunden der Hypo Alpe Adria", sagt LR Josef Martinz am Tag nach der Verstaatlichung der Kärntner Bank.

Die Notoperation, die nur gemeinsam mit Finanzminister Pröll gelungen ist, sei schmerzhaft für Kärnten und die Aufarbeitung werde noch Jahre dauern, aber sie sei gelungen. "Die Alternative zur gestern gefundenen Lösung wäre eine Insolvenz gewesen. Das war undenkbar für die Kunden, für die Mitarbeiter, für den Bankenstandort und den Wirtschaftsstandort Kärnten", weist Martinz hin.

Gefordert sei jetzt auch Demut vor dem Steuerzahler. "Die Rettung der Arbeitsplätze, Spareinlagen und des Wirtschaftstandortes verdanken wir dem Steuerzahler", sagt Martinz. Auf jeden Fall sei jetzt die Zeit von Sekt und Glamour auf der Schlossherren-Terrasse vorbei. "Wir werden schonungslos, hartnäckig und konsequent die Ursachen und Verantwortlichen für das Desaster unter die Lupe nehmen", hält Martinz fest und schließt auch die politische Verantwortung mit ein. Volle Transparenz sei man den Kärntnerinnen und Kärntnern schuldig. "Wir werden manchen genagelte-Schuhe-Träger, also manchem Manager, die Socken ausziehen und genau prüfen", so Martinz.
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