Kickl: Kopftuchverbot in Schulen und im öffentlichen Dienst!

Die Bildung von muslimischen Parallelgesellschaften in Österreich muss unbedingt verhindert werden

Wien (OTS) - "Ein Kopftuchverbot in Schulen und im öffentlichen Dienst ist ein Gebot der Stunde, um unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit entstehende Parallelgesellschaften in Österreich zu verhindern", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zur Thematik des zunehmenden Tragens von Kopftüchern durch muslimische Migrantinnen. Das Kopftuch sei eindeutig ein Zeichen der Abgrenzung zur westlichen Kultur und stehe insbesondere den Integrationsbemühungen im Weg. Laut einer aktuellen Studie der EU-Grundrechtsagentur sei etwa schon jetzt die türkische Zuwanderungsgruppe bei den weiblichen Bekleidungsbräuchen die konservativste in der gesamten EU: 64 Prozent aller befragten Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in Österreich gaben im Rahmen dieser Studie an, "traditionelle oder religiöse Kleidung inklusive Kopftuch" zu tragen.

Während einheimischen Kindern an Schulen das Tragen von Kopfbedeckungen durch Schulordnungen oftmals verboten werde, dürften muslimische Mädchen das Kopftuch per Erlass des Unterrichtsministeriums tragen. Eine Diskriminierung österreichischer Kinder gegenüber Moslems dürfe es aber nicht geben. Wenn es Spielregeln gebe, dann hätten diese für alle zu gelten - auch für Moslems. "Wir fordern daher ein generelles Kopftuchverbot, sowohl an Schulen als auch im öffentlichen Dienst", betonte der freiheitliche Generalsekretär.

Zusätzlich gebe es noch ein weiteres gravierendes Problem: Die archaischen Strukturen gerade in muslimischen - und da vor allem in türkischen - Familien seien in Österreich immer stärker auf dem Vormarsch und damit würden sich in einigen größeren Städten bereits abgeschottete Parallelgesellschaften bilden. Das Kopftuch werde immer mehr als ein Symbol des Verharrens in der islamischen Welt und der Absage an die Integration in Österreich missbraucht. "Das Kopftuch wird zudem von der einheimischen Bevölkerung mehr und mehr als Signal für die zunehmende Islamisierung im Land gesehen", so Kickl weiter. Man müsse daher für das Tragen von Kopftüchern im öffentlichen Dienst und an Schulen klare Regeln aufstellen, um derartigen Entwicklungen entgegenzuwirken.

"Die FPÖ wird dagegen ankämpfen, dass sich in unserem Land eine muslimische Parallelgesellschaft etabliert, die in ihren archaischen Traditionen verharrt und außerdem jeglichen Integrationswillen vermissen lässt", so Kickl abschließend.

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