VP-Korosec: Verpflegung an Wiener Schulen außer ungesund nur ungesund

Wehsely spricht mit gespaltener Zunge!

Wien (OTS) - "Einerseits fordern Sie an Wiener Schulen eine gesündere Ernährung, aber andererseits werden Sie nicht aktiv, Frau Stadträtin Wehsely, um diese auch durchzusetzen", kritisiert LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien.

In Sachen Prävention sei die Stadt Wien bisher absolut untätig. Dies sei für betroffene Kinder unzumutbar. Die ÖVP fordert deshalb ein verstärktes Vorgehen in punkto Gesundheitsvorsorge schon bei Kindern und Jugendlichen. "In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen - wenn nicht jetzt etwas passiert - um über 50 % zunehmen. Warum vernachlässigt die Stadt Wien unsere Zukunft, die die Kinder darstellen, so fahrlässig?", zeigt sich Korosec verärgert über den Unwillen der SP-Stadtregierung zu Handeln.

Die Stadt Wien vernachlässigt gesundes Aufwachsen der Kinder

In der HELENA-Studie (2008) wurden allein in Wien 22,3 % der Jugendlichen als übergewichtig, davon 4,5 % als adipös bezeichnet. "Erschreckende Zahlen, aber vollkommen ignoriert von den Verantwortlichen der Stadt Wien", so Korosec. "Statt mehr für Prävention zu tun, zahlt man lieber später die teure Spitalsbehandlung. Nur vier Adipositas-Ambulanzen stehen für Hilfesuchende zur Verfügung", betont die VP-Gesundheitssprecherin. Korosec urgiert Initiativen der Stadt Wien in Richtung richtiger Ernährung, mehr Bewegung und Stärkung der Eigenverantwortung.

Die Forderungen der ÖVP Wien im Überblick:

  • Bessere Beratung und finanzielle Unterstützung bei der Behandlung von Adipositas (Schaffung eines Kompetenzzentrums)
  • Wiedereinrichtung eines/r Jugendgesundheitsbeauftragten der Stadt Wien
  • Gesunde Jause als "Standardangebot" in Kindergärten und Pflichtschulen
  • Gezielte Einbeziehung von Fitnessstudios in die Präventionsmaßnahmen (von der Stadt geförderte Angebote für Kinder/Jugendliche)

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