- 15.12.2009, 11:22:00
- /
- OTS0102 OTW0102
Österreichweiter Tag der Augenvorsorge zeigt: Wachsendes Bewusstsein für Augenerkrankungen vorhanden
- Wichtigkeit der Augenvorsorge wird jedoch noch unterschätzt
Wien (OTS) - Augenerkrankungen sind schleichende Gefahren, die
weltweit auch in Österreich stark auf dem Vormarsch sind. Jeder kann
von Sehverlust betroffen sein. Um auf die Gefahren von
Augenerkrankungen aufmerksam zu machen, initiierte die
Ophthalmologische Gesellschaft daher am 14. November den Tag der
Augenvorsorge. Kernstück bildete eine kostenlose Beratung zum Thema
Augenvorsorge, die in teilnehmenden Ordinationen österreichweit
stattfand.
Bei den Erkrankungen der Augen, die anfangs oft unbemerkt
verlaufen, ist es absolut notwendig, rechtzeitig auf entsprechende
Vorsorgemaßnahmen aufmerksam zu machen. Dank moderner Medizin sind
diese Erkrankungen - frühzeitig erkannt - in vielen Fällen heilbar
oder zumindest gut behandelbar. Voraussetzung sind regelmäßige
Kontrolluntersuchungen beim Augenfacharzt, die helfen, mögliche
Schäden rechtzeitig zu erkennen und optimale Therapien bei
beginnendem Sehverlust einzuleiten. Mit dem erstmals auf Initiative
der Ophthalmologischen Gesellschaft stattgefundenen Tag der
Augenvorsorge am 14. November 2009 wurde ein wichtiger Beitrag zur
Augenvorsorge geleistet. Die rege Teilnehmerzahl bestätigt auch ein
langsam wachsendes Bewusstsein für die Augenvorsorge. "Der Tag der
Augenvorsorge" war ein erster Schritt zur Bewusstseinsbildung. Die
hohe Teilnehmerzahl und das rege Interesse im Vorfeld bestätigen die
Wichtigkeit dieser Thematik. Jedoch gilt: Nicht nur am Tag der
Augenvorsorge soll den Augen gedacht werden. Die Augenvorsorge ist so
wichtig wie auch ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt. Als Grundsatz
gilt: Eine gute Sehschärfe ist kein Indiz für ein gesundes Auge", so
Prim. Univ. Prof. Dr. Susanne Binder von der Österreichischen
Ophthalmologischen Gesellschaft.
Tipps zur Augenvorsorge
Die Aufgabe der Vorsorgeuntersuchung besteht darin, Krankheiten
der Augen rechtzeitig zu erkennen, diesen vorzubeugen, die
Patientinnen und Patienten aufzuklären und bei der Augengesundheit zu
unterstützen. Zu den üblichen Untersuchungsverfahren zählen eine
exakte Bestimmung der Sehschärfe sowie ein Schielstatus, eine Messung
des Augeninnendrucks, die Untersuchung des Sehnervs und der Netzhaut
sowie bei Bedarf die Kontrolle des Gesichtsfeldes. Besonders wichtig
ist sie bei Kindern im zweiten Lebensjahr, im Vorschul- und
Schulalter sowie zu Beginn der Pubertät. Ab 40 wird eine jährliche
Augenkontrolle beim Augenarzt empfohlen, um schwere Augenerkrankungen
wie grüner Star, altersbedingte Makuladegeneration, Tumore sowie
diabetische Retinopathie vorzubeugen.
Die in diesem Text verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen
treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind
aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen.
Rückfragehinweis:
Welldone GmbH
Mag. Elisabeth Kranawetvogel I Public Relations
Lazarettgasse 19/4. OG, 1090 Wien
Tel.: 01/402 13 41- 40 | E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WDM






