Stellungnahme zur Aussendung "Ring Österreichischer Makler"

Wien (OTS) - In seiner neuerlichen Aussendung vom Montag
14.12.2009 startet Mag. Dr. Elmar Dirnberger für den "Ring Österreichicher Makler" - richtigerweise wohl eher in eigener Sache -einen neuerlichen Rundumschlag gegen uns, unseren Stifter und die XXXLutz GmbH. Inhaltlich nichts Neues: Es geht immer wieder um dieselbe Frage, nämlich ob eine Fa. Ringimmobil Immobiliengesellschaft m.b.H., die Klägerin, als Maklerin aus einem Immobiliengeschäft Anspruch auf Provision gegen uns, die Privatstiftung, hat oder nicht. Darüber ist das Verfahren beim Landesgericht Wels anhängig. Wir sind zwar überzeugt, dass ein solcher Anspruch zumal nach den bisherigen Beweisergebnissen nicht gegeben ist, wollen und können aber der gerichtlichen Entscheidung nicht vorgreifen.

Wir haben zu den Vorwürfen öffentlich nicht Stellung genommen, weil es sich hier um ein offenes Gerichtsverfahren handelt, das demnächst durch Urteil zu entscheiden sein wird. Wir sind zuversichtlich, diesen Prozess zu gewinnen, und diese Aussicht dürfte auch den Kläger Dr. Dirnberger zu übertriebenen Aktivitäten veranlasst haben.

Im Wesentlichen geht es um Folgendes: Die WSF-Privatstiftung hat im Juni 2007 von der S.O.U.V.A.L Handels GmbH in Wien ein Büro- und Wohnobjekt gekauft. Eine Gesellschaft des Dr. Elmar Dirnberger, aber nicht die klagende Firma Fa. Ringimmobil Immobiliengesellschaft m.b.H., hatte zuvor eine Option auf dieses Objekt. Diese ist aber ausgelaufen, weil er keinen Käufer finden konnte. Seine Hoffnung war, die Liegenschaft mit einem Gewinn von mindesten 2 Mio. Euro weiterzuveräußern. Wir haben dann dieselbe Liegenschaft direkt vom Eigentümer erworben. Ob eine Vermittlung durch ein Maklerbüro stattgefunden hat, ist im anhängigen Gerichtsverfahren strittig. Jedenfalls hatten wir der Fa. Ringimmobil Immobiliengesellschaft m.b.H. keinen Auftrag erteilt. Das demnächst zu erwartende Urteil wird beweisen, wer Recht hat.

Schon in den früheren Gesprächen bzw. Gerichtsverhandlungen hat sich Dr. Dirnberger geradezu peinlicher Umgangsformen bedient. Er beschuldigte uns, unseren Stifter und die XXXLutz-Gruppe, "an gar keine Makler Provisionen" zu bezahlen, was nachweislich falsch ist. Alle Genannten kommen ihren Provisionsverpflichtungen zuverlässig und korrekt nach.

Unser Rechtsanwalt überprüft in unserem Auftrag, inwieweit die Äußerungen des Dr. Dirnberger unter den Tatbestand der "üblen Nachrede" bzw. unter andere strafrechtliche Tatbestände fallen. Würden die Anschuldigungen betreffend "Im Gasthaus speisen ohne zu bezahlen?" oder hinsichtlich Bawag-Staatsanwalt Dr. Georg Krakow nicht schon am Rande der Lächerlichkeit liegen, könnte man zumindest annehmen, dass hier ein origineller Versuch gestartet wurde, für "kleine Immobilienmakler" und deren "Ring Österreichischer Makler" Werbung zu machen. Dazu ist die Vorgangsweise des Dr. Dirnberger allerdings zu fern jeder Realität und geradezu peinlich.
Der "Ring Österreichischer Makler" ist offensichtlich auch nicht registriert. Es ist nicht nachvollziehbar, um welche Rechtsform es sich überhaupt handelt und wer Mitglied desselben ist. Rückfragen bei mehreren Maklern ergaben, dass dieser "Ring" denselben unbekannt ist.

Ansonsten sieht die WSF-Privatstiftung keine Veranlassung, zu den ungewöhnlichen Äußerungen des RÖM oder zu diesem Rechtsfall Stellung zu nehmen. Das Gericht wird sicherlich die richtige Entscheidung treffen.

Hochachtungsvoll

WSF-Privatstiftung
Harald Vuissa

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